• 06.09.2019, 11:26:08
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  • OTS0079

Wissenschaftselite diskutierte in Grafenegg über sichere Lebensmittel für heute und morgen

LR Bohuslav: Technopolstandorte in Tulln und Wieselburg sowie Lebensmittel Cluster NÖ sind Innovationsmotor

Utl.: LR Bohuslav: Technopolstandorte in Tulln und Wieselburg sowie
Lebensmittel Cluster NÖ sind Innovationsmotor =

St. Pölten (OTS/NLK) - Niederösterreich ist nicht nur ein
international renommierter Forschungsstandort, sondern auch weltweit
bekannt für hochwertigste Lebensmittel. Am gestrigen Donnerstag
wurde Grafenegg für einen Tag zum Mekka der Lebensmittel- und
Futtermittelforschung. Beim Symposium „food & feed 4.0“ diskutierten
einige der weltweit renommiertesten Forscherinnen und Forscher
darüber, wie die Sicherheit unserer Lebensmittel auch für die Zukunft
gewährleistet werden kann. Organisiert wurde die Tagung von ecoplus
und der ERBER Group. „Grundzutaten für hochwertige Lebensmittel sind
Qualität, Sicherheit und Rückverfolgbarkeit. In Niederösterreich sind
wir stolz darauf, hier zur Weltspitze zu gehören. Damit das auch in
Zukunft so bleibt, räumen wir der Forschung und Entwicklung sowohl in
der Lebensmittelproduktion als auch in der Agrarwirtschaft einen
entsprechend großen Stellenwert ein. Das Symposium hat einen Blick in
die Zukunft unserer Ernährung ermöglicht“, sind sich Wirtschafts- und
Technologielandesrätin Petra Bohuslav, Eriche Erber, Eigentümer und
Aufsichtsratsvorsitzender der ERBER AG, und ecoplus Geschäftsführer
Helmut Miernicki einig.

„Lebens- und Futtermittelsicherheit ist ein hochkomplexes Themenfeld,
das von zentraler Bedeutung für die Zukunft der Menschheit ist. Man
kann also mit Recht sagen, dass in Niederösterreich Forschung für das
Leben betrieben wird. Dabei wirken neben wichtigen Leitbetrieben vor
allem die Technopolstandorte in Tulln und Wieselburg sowie der
Lebensmittel Cluster Niederösterreich als Innovationsmotor in den
Themenfeldern Agrarwissenschaften, Lebensmittel- und Biotechnologie“,
erläutert Bohuslav.

Referentinnen und Referenten des Symposiums waren David Hughes,
emeritierter Professor für Nahrungsmittel-Marketing des Imperial
College in London, der sich damit beschäftigt, wie man die Menschen
weltweit und ausreichend mit qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln
versorgen kann. Peer Ederer vom Center für Strategy & Leadership
analysierte, ob der steigende Fleischkonsum die treibende Kraft für
den Klimawandel ist. Wie wichtig hochwertiges Futter für die
Gesundheit von Nutztieren und damit schlussendlich auch für die
Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten ist, analysierte Gerd
Schatzmayr, Research Director des BIOMIN Research Center, gemeinsam
mit Franz Waxenecker, Director Development and Innovation der BIOMIN
Holding GmbH. Chris Elliott, Professor für Globale
Ernährungssicherheit an der School of Biological Science der Queen’s
University in Belfast, plädierte dafür, die Ernährungssicherheit auf
das nächste Level zu bringen, damit alle Beteiligten entlang der
Nahrungsmittelkette von „integer hergestellten Lebensmitteln“
profitieren. Lebensmitteltests per Smartphone, die auch Allergikern
künftig das Leben erleichtern sollen, präsentierte Michel Nielen,
Professor an der Wageningen Universität in den Niederlanden. Wie ein
funktionierendes Allergenmanagement bei der Lebensmittelproduktion
ist, erläuterte Eva Wanzenböck, Geschäftsführerin der Romer Labs
Division Holding GmbH.

In all diesen Bereichen spielt die Digitalisierung eine zentrale
Rolle. Das gilt auch für die Mykotoxin-Forschung, in der mit
Hightech-Werkzeugen den Schimmelpilzgiften der Kampf angesagt wird.
Der weltweit führende Experte ist Rudolf Krska, Leiter des Instituts
für Bioanalytik und Agro-Metabolomics, stv. Leiter des Department
IFA-Tulln der Universität für Bodenkultur und Professor an der Queens
University Belfast. Rudolf Krska war auch der Kurator des Grafenegger
Symposiums und verantwortlich für die Themenauswahl.

Weitere Informationen: Büro LR Bohuslav, Markus Burgstaller, Telefon
02742/9005-12253, E-Mail markus.burgstaller@noel.gv.at, bzw.
Wirtschaftsagentur ecoplus, Andreas Csar, Telefon 02742/9000-19616,
E-Mail a.csar@ecoplus.at

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