• 06.09.2019, 10:56:37
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“Wir wollen das Ziel der idealen Schule erreichen”

Viele Forderungen der Schülerunion konnten bereits erfolgreich umgesetzt werden. Jetzt startet die Organisation mit neuen sowie bekannten Ansätzen in das Arbeitsjahr.

Utl.: Viele Forderungen der Schülerunion konnten bereits erfolgreich
umgesetzt werden. Jetzt startet die Organisation mit neuen
sowie bekannten Ansätzen in das Arbeitsjahr. =

Wien (OTS) - Die vergangenen zwei Schuljahre gehören sicher zu den
erfolgreichsten Jahren der Schülerunion Österreich. Viele der
bestehenden Forderungen im Bereich der Bildungspolitik konnten
erfolgreich umgesetzt werden. Das Bildungssystem hat einen
ordentlichen Aufschwung erfahren dürfen, angefangen bei der
Einführung der Deutschförderklasse für alle Schülerinnen und Schüler,
über die Einführung des Pflichtfachs Ethik bis hin zur Einführung der
Herbstferien für alle Schülerinnen und Schüler.

“Bei den letzten Nationalratswahlen 2017 haben wir mit unserem
Bildungskonzept “Mission 21” der Politik gezeigt, wie man unser
Bildungssystem verbessern kann. Jetzt, zwei Jahre später, können wir
auf einige Erfolge und spürbare Verbesserungen zurückblicken”, so
Bundesobmann Sebastian Stark. Als besonders großen Erfolg sieht er
die gesetzliche Verankerung des Österreichischen Schülerparlaments:
“Dieser Schritt markiert die größte Verbesserung der Mitbestimmung
von Schülerinnen und Schülern seit der allgemeinen gesetzlichen
Verankerung der Schülervertretung in Österreich.”

Gleichzeitig gilt es aber auch die noch offenen Forderungen anzugehen
und sich für diese einzusetzen. “Wir haben noch einiges vor bis wir
unser Ziel, die ideale Schule, erreicht haben, denn Thematiken wie
Gewalt an Schulen oder Berufs- und Studienorientierung haben höchste
Priorität”, sagt Bundesgeschäftsführerin Julia Wechselberger. Die
Schülerunion Österreich hat diesbezüglich auch ihr Positionspapier
erneuert und weitreichende Forderungen rund um Umweltschutz,
Zentralmatura und Digitalisierung ausgearbeitet. “Es war ein
wichtiger und nötiger Schritt, den wir da gemacht haben. Gerade im
Bereich der Digitalisierung haben wir große Defizite in unserem
Schulsystem. Das muss sich ändern und das muss auch der nächsten
Regierung bewusst sein”, so Julia Wechselberger.

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte
Schülerorganisation Österreichs, in der sich die Mitglieder
ehrenamtlich engagieren. Durch ihr vielfältiges Serviceangebot, wie
zum Beispiel dem Schulrechtsnotruf und diversen Weiterbildungen, gilt
sie als wichtige Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler. Darüber
hinaus bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung
ein, in der sie im Schuljahr 2019/20 25 von 29 Mandaten stellt.

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