FPÖ-Rauch: „Atomare Gefahr rund um Österreich in Europa bekämpfen“

FPÖ-Umweltsprecher fordert Parteienallianz gegen sämtliche Ausbau- und Laufzeitverlängerungspläne von Atomkraftwerken rund um Österreich und in Europa

Wien (OTS) - Geht es nach der ÖVP, will man ein gemeinsames Vorgehen aller Parteien gegen die Ausbaupläne der Atomkraftwerke Dukovany und Krsko. Der freiheitliche Umweltsprecher NAbg. Walter Rauch begrüßt diese Pläne grundsätzlich, für ihn geht das Vorgehen aber nicht weit genug: „Ein gemeinsames Vorgehen ist wichtig und gut, wir müssen aber gegen sämtliche Problemkraftwerke rund um Österreich und in Europa vorgehen. Daher sollte auch nach wie vor gegen die Ausbaupläne des Kernkraftwerkes Paks in Ungarn, sowie gegen die Laufzeitverlängerung des AKWs Mochovce in der Slowakei und in anderen Staaten vorgegangen werden. Wir werden daher ein ganzheitliches Vorgehen gegen sämtliche Ausbau- oder Laufzeitverlängerungspläne von Atomkraftwerken in Europa einfordern. Hierbei werden wir auch die EU in die Pflicht nehmen.“

„Mochovce, Paks, Dukovany und Krkso sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und zeigen klar auf, dass die atomare Gefahr rund um Österreich und in der EU Realität ist. Sich nur auf einige wenige Kernkraftwerke zu versteifen, wäre aus meiner Sicht zu wenig und der falsche Weg. Nur wenn wir das Problem als Gesamtes sehen und unsere Ressourcen im Kampf gegen die Atomkraft bündeln, können wir im Kampf gegen die Atomkraft gewinnen“, so Rauch und weiter: „Wir müssen den Druck in dieser Causa auch auf die EU erhöhen, damit derartige Pläne nicht ausgeführt werden können. Ich erwarte mir daher auch von dieser Seite endlich ein Machtwort.“

Für ihn ist klar, dass sämtliche Pläne auch auf das im Jahr 2015 abgeschlossenen Pariser Klimaabkommen zurückzuführen sind. „Atomkraftwerke sind in der Energieerzeugung CO2-neutral - so gelten sie somit als umweltfreundlich. Dies wurde auch mit dem Pariser Klimaabkommen trotz Forderung der FPÖ nicht bereinigt. Kein Wunder also, dass viele Staaten auf den Ausbau von Atomkraftwerken setzen. Diese Lücke muss endlich bereinigt werden“, so Rauch. „Atomkraft darf keine Zukunft in Europa haben. Wir alle sind daher gefordert mit aller Kraft gegen die nukleare Gefahr aufzutreten“, betonte Rauch.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0005