Schulsozialarbeit – Team Kärnten/Köfer: Kärnten muss Bundesförderung in Anspruch nehmen

Klagenfurt (OTS) - Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer zeigt sich irritiert, dass Kärnten im Bereich der Schulsozialarbeit als einziges Bundesland die Bundesförderung nicht in Anspruch nimmt: „Eine heutige Meldung zeigt, dass Kärnten das Angebot einer 50-prozentigen Bundesförderung für Schulsozialarbeiter nicht nutzt. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob man auf diese Mittel, die aufgrund des Bildungsinvestitionsgesetzes ausgeschüttet werden, bewusst verzichtet, um weiter die SPÖ-nahen Kinderfreunde zum Zug kommen zu lassen. Hierüber verlange ich vollständige Aufklärung. Offenbar hat man Angst, dass man einen anderen Verein eventuell nicht so gut politisch beeinflussen könnte.“ Dass in Kärnten Schulsozialarbeiter über die Kinderfreunde angestellt werden, hat Köfer bereits als Regierungsmitglied in der Vorperiode heftig kritisiert: „Die Optik, die die Vergabe dieser Leistung an einen parteinahen Verein mit sich bringt, ist fatal.“

Köfer tritt dafür ein, dass Kärnten die bereitstehenden Mittel unter den vom Bund vorgegebenen Rahmenbedingungen abruft: „Wie das Ministerium bestätigt, würden für unser Bundesland ausreichend Fördergelder zur Verfügung stehen, um alle Schulsozialarbeiter kofinanzieren zu können.“ Er, Köfer, kündigt heute zu dieser Thematik eine Anfrage an das zuständige Regierungsmitglied Prettner sowie eine Landtags-Initiative des Team Kärnten an: „Wir wollen, dass diese Gelder abgerufen und eingesetzt werden.“

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