Bayr zum Tag der sexuellen Gesundheit: Plädoyer für faktenbasierte Sexualerziehung

232 Millionen Frauen haben weltweit keinen Zugang zu Verhütungsmitteln

Wien (OTS/SK) - „Cola-Spülungen, um Schwangerschaften vermeiden und die Pille gegen HIV sind nur zwei von zahlreichen Mythen, die sich rund um das Thema Sexualität hartnäckig halten“, weiß Petra Bayr, SPÖ-Sprecherin für globale Entwicklung. Anlässlich des Internationalen Tages der sexuellen Gesundheit am 4. September spricht sich Bayr für faktenbasierte Sexualerziehung aus: „Jeder Mensch muss spätestens im Teenageralter über seine Sexualität und seine sexuellen sowie reproduktiven Rechte Bescheid wissen und das auf der Grundlage von Fakten, nicht von Mythen oder religiösem Glauben.“ Um dies zu erreichen, solle es laut der Abgeordneten mehr öffentliche Mittel für Aufklärungsarbeit in Kindergärten und Schulen geben: „Schon ab dem Kindergarten soll altersgerecht Bildungsarbeit über Sexualität angeboten werden. Nur wenn Kinder wissen, wie sie sich vor Übergriffen und Infektionen schützen können, werden sie es tun. Das gilt für Österreich wie für alle anderen Länder der Welt auch“, ist Bayr überzeugt. ****

Als Bereichssprecherin für globale Entwicklung hat Bayr auch die Situation von Frauen weltweit im Blick: „Faktenbasierte Aufklärung ist ein entwicklungspolitisch höchst relevantes Thema. Das Vermeiden von Teenagerschwangerschaften samt aller negativen Folgen und die Verbreitung von sexuell übertragbaren Krankheiten ist für ein selbstbestimmtes Leben von großer Bedeutung“, betont Bayr. Weltweit haben 232 Millionen Frauen keinen Zugang zu Verhütungsmitteln, „Entwicklungszusammenarbeit kann hier einen wichtigen Beitrag leisten, um das Leben von Frauen zu verbessern“, ist Bayr überzeugt. (Schluss) op/mp

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