Neue Volkspartei Wien bringt Antrag für mehr Schulwegsicherheit ein

Parksheriffs als Schülerlotsen zur Unterstützung gut und sinnvoll – Größtmögliche Sicherheit für die Kinder - Gemeinsam Rot-Grün überzeugen

Wien (OTS) - „Schulwegunfälle sind keine Frage des Schicksals, sondern eine Frage der Umsicht, Weitsicht und Einsicht aller Verkehrsteilnehmer – aber auch der verantwortlichen Politiker“, so Karl Mahrer, Sicherheitssprecher für die Volkspartei im Nationalrat und Gemeinderat Wolfgang Ulm. „Kinder müssen möglichst sicher in die Schule und wieder nach Hause kommen. Wir schlagen daher vor, dass die Parkraumüberwacher zur Sicherung von Schulwegsicherungspunkten und Fußgängerübergängen eingesetzt werden. Ordnung und Sicherheit lassen sich so sehr gut verbinden“, so Mahrer und Ulm. Alleine im Vorjahr gab es in Wien 88 Schulwegunfälle von 6- bis 15-Jährigen. Das bedeute, dass etwa jeden zweiten Schultag ein Unfall am Schulweg auf Wiens Straßen passiert.

Im nächsten Gemeinderat wird die neue Volkspartei Wien einen Antrag mit zehn konkreten Punkten für mehr Schulwegsicherheit einbringen. „Wir freuen uns über alle, die diesem Antrag zustimmen und mit uns gemeinsam Rot-Grün von der Notwendigkeit für mehr Sicherheit und Ordnung auf Wiens Schulwegen überzeugen. Parksheriffs als Schülerlotsen wäre eine sinnvolle Maßnahme“, so Wolfgang Ulm , der darüber hinaus festhält, dass der „Einsatz von Kurzparkzonen-Überwachungsorganen als Schülerlotsen“ in einem ersten Vorstoß bereits im Jahr 2007 von den Mandataren der Volkspartei Wien als Antrag eingebracht wurde.

Alle Forderungen der neuen Volkspartei Wien für mehr Schulwegsicherheit

  • Einsatz von Parkraumüberwachungsorganen der Stadt Wien zur Sicherung weiterer von den Schulen gewünschten Schulwegsicherungspunkten.
  • Effiziente und möglichst flächendeckende Geschwindigkeitskontrollen vor Schulen und Schulschutzwegen im Rahmen einer massiven Aufstockung von mobilen Geschwindigkeitsüberwachungsboxen durch die Stadt Wien.
  • Ausbau der Elternhaltestellen – „Kiss & Ride-Plätzen“ – auf der Straßenseite der Schule zum Aus- und Einsteigen der Kinder.
  • Verlegung von Bus-Haltestellen näher zu den Schulen, um zusätzliche Fahrbahnüberquerungen möglichst zu vermeiden.
  • Ausbau von weiteren Querungshilfen an stark frequentierten oder breiten Straßen, wie Mittelinseln, Gehwegvorziehung, Ampeln.
  • Ausstattung der Schutzwege vor Schulen mit in den Boden eingelassenen Blinklichtern.
  • Entschärfung der „Tote Winkel“-Problematik an Kreuzungen, durch Versetzung von Schutzwegen möglichst weit weg von den Kreuzungen sowie ortsfeste Spiegeln und Lichtzeichen für Radfahrer.
  • Breitere Gehwege, wo es baulich möglich ist.
  • Auf ampelgeregelten Kreuzungen im Bereich vor Schulen separate Schaltung der Fußgängerampeln.
  • Ausbau und Erweiterung von Schulwegtrainings und Schulweg-Checks für Schulanfänger im Rahmen der Verkehrserziehung unter Nutzung der Initiative GEMEINSAM SICHER.

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