Arbeitslosigkeit der Älteren steigt – Muchitsch: „Aktion 20.000 fortsetzen“

Appell an FPÖ

Wien (OTS/SK) - Während die Arbeitslosigkeit allgemein sinkt, steigt auch diesen Monat wieder die Arbeitslosigkeit bei älteren Menschen. Für SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch ein weiterer Beleg, wie wichtig die Aktion 20.000 war und ist. „Es ist erfreulich, dass die Arbeitslosigkeit in Österreich sinkt, die Zahlen für Arbeitslose 50+ sind aber weiter besorgniserregend.“ Die SPÖ hat erreicht, dass im September im Nationalrat ein Antrag abgestimmt wird, wonach jene, die im Rahmen der Aktion beschäftigt waren oder sind, weiterhin in Beschäftigung bleiben oder wiederaufgenommen werden. „Das betrifft rund 5.000 Personen, für die Betriebe eine Förderung erhalten würden“, so Muchitsch. ****

Eine Beschäftigungsaktion für ältere Menschen einfach zu streichen, ohne ein Folgemodell zu präsentieren, sei respektlos den Betroffenen gegenüber, kritisiert Muchitsch. Er appelliert an die anderen Parteien: „Lassen wir die älteren Arbeitslosen nicht im Stich und ermöglichen ihnen, weiter beschäftigt zu sein! Beschließen wir diese Übergangslösung, bis ein neues Modell vorliegt.“

Denn nicht nur die Zahl der älteren Arbeitslosen steigt um 1,5 Prozent, sondern auch jene, die aus gesundheitlichen Gründen schwer vermittelbar sind (+3,4 Prozent) – „also genau jene Zielgruppen, die von der Aktion 20.000 profitieren“. Es sei völlig unverständlich, warum Türkis-Blau die Aktion ersatzlos gekippt hat. „Sie gibt Menschen, die kaum mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, Perspektive und Beschäftigung und rechnet sich mittel- und langfristig. Und bereits ein Drittel der Beschäftigten wurde vom Arbeitsgeber übernommen.“ (Schluss) up/ah/mp

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