Erholungsgebiet Traviatagasse/Inzersdorf

Was krabbelt denn da? – Naturnahe Wiesen, bunt, vielfältig und lebendig

Wien (OTS) - Wiesen mit Schmetterlingen, Käfern, Bienen und vielen kleinen Nützlingen, cool und so naturnah wie möglich. Wie das geht, ist auf der neu gestalteten Erholungsfläche zu erleben. Die Wildkräuter- bzw. Bienenwiese sorgt für Artenvielfalt und erfreut die Besucher vor allem im Frühling mit ihrer Blütenpracht. Mohnblumen, Sonnenblumen, Ringelblumen, Senf, Schwarzkümmel und Schafgarbe zaubern einen bunt gemischten Teppich in die grüne Landschaft. Hier zeigt Mutter Natur was sie kann, wenn sie darf.

Bereits Ende der 1990er Jahre hat der Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien mit Aufforstungen von landwirtschaftlich genutzten Flächen im Gebiet begonnen. Über 700 Wiener Schulkinder halfen mit, im Rahmen der jährlichen Aufforstungsaktionen „Wald aktiv“, dieses Erholungsgebiet zu vergrößern. Mit infrastrukturellen Maßnahmen wurde bis heuer ergänzt und vollendet, was vor über 20 Jahren begann.

Von weitem sieht man schon die roten und gelben Wipptierchen

Der Waldspielplatz ist die Attraktion des Erholungsgebietes. Zu seinen neuen Einrichtungen zählen ein Trinkbrunnen, Spielgeräte zum Klettern und balancieren, Hängematten zum Ausruhen, ein Volleyballnetz und ein Sportpavillon. Nicht zu übersehen ist der Aussichtshügel mit garantiertem Rundumblick, der sich im Winter zum rasanten Rodelhügel verwandelt. Eine schattenspendende Allee, einige Solitärbäume und die Zaunbegrünung des 3.000 m² großen Hundeauslaufplatzes sorgen im Sommer für Kühlung.

Die Besucherinnen und Besucher freut’s, sie sind von der Natürlichkeit und dem Gefühl der Freiheit im Erholungsgebiet beeindruckt. „Man hat durch die seitlichen Wäldchen, die fast in jeder Richtung die Gebäude dahinter gut verstecken, den Eindruck man befindet sich in einer unverbaut grünen Landschaft“, schwärmt eine Besucherin. Hier wurden Wohlgefühl- und Klimaschutzmaßnahmen geplant, in einer Zeit als das Wort Klimaschutz selbst noch in den Kinderschuhen steckte, inmitten von Wien.

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/presse/bilder

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Hans Spießlechner
Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien
Telefon: +43 1 4000 49032
Email: kommunikation@ma49.wien.gv.at
www.wald.wien.at

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