• 29.08.2019, 15:37:45
  • /
  • OTS0150

Gutes Zeugnis für Vorarlbergs Wohnbauförderung

LH Wallner und LR Rüdisser: Wohnbauoffensive wird fortgesetzt

Utl.: LH Wallner und LR Rüdisser: Wohnbauoffensive wird fortgesetzt =

Mäder (OTS) - Die Vorarlberger Landesregierung hat beim IIBW
(Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen GmbH) eine Studie in
Auftrag gegeben, die Stärken und Herausforderungen im Bereich der
Wohnbauförderung des Landes veranschaulicht. Insgesamt wird der
Vorarlberger Wohnbaupolitik ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Die
Studie zeigt auch Entwicklungsmöglichkeiten auf. „Klar ist
jedenfalls, dass das Land auch in der kommenden Gesetzgebungsperiode
die gestartete Wohnbauoffensive fortsetzen wird“, betonten
Landeshauptmann Markus Wallner und Wohnbaureferent Karlheinz Rüdisser
bei der Vorstellung der Studie am Donnerstag, 29. August, in Mäder.
Die Wohnbauförderung ist ein wichtiges Instrument der Politik auf
Länderebene, das beim Wohnen und bei der Schaffung von Eigentum für
die heimische Bevölkerung eine Leistbarkeit gewährleisten soll.
Dementsprechend bekräftigte LH Wallner: „An der Wohnbauförderung darf
nicht gerüttelt werden.“ Vorarlberg investiert in die Förderung des
Wohnbaus im Schnitt 386 Euro pro Einwohner und Jahr – mehr als jedes
andere Bundesland. Seit 2014 hat das Land in Summe eine knappe
Milliarde Euro aufgebracht, allein im laufenden Budget sind fast 150
Millionen Euro veranschlagt. Die Neubauzahlen sind ab dem Jahr 2009
steil nach oben gegangen und erreichten 2017 mit fast 4.000
baubewilligten Wohneinheiten ein Allzeithoch. In den nächsten Jahren
werden laut IIBW-Schätzung rund 3.000 Wohnungen jährlich gebraucht.

Eine Herausforderung ergibt sich aus der dynamischen
Preisentwicklung von Bauland und Wohnungseigentum. Die Studie des
IIBW zeigt, dass zwar die breite Mitte der Gesellschaft gut und zu
moderaten Kosten wohnversorgt ist, aber am unteren Einkommensrand
Leistbarkeitsprobleme bestehen. Die Wohnbeihilfe des Landes federt
einen Teil des Druckes ab. Wallner verwies zudem auf die Änderungen
des Raumplanungs- und des Grundverkehrsgesetzes, wodurch
Bodenspekulationen eingebremst werden sollen. Auch der Dämpfung der
Wohnkosten und der Aktivierung leerstehender Wohnungen gelte es
weiter verstärktes Augenmerk zu widmen.

Die Vorarlberger Landesregierung hat bereits 2014 eine große
Wohnbauoffensive gestartet, um gemeinnützige Wohnungsangebote nicht
nur in den Städten auszubauen, sondern verstärkt auch in den
ländlichen Raum und in kleinere Gemeinden zu tragen. Bis Jahresende
2019 werden für rund 3.800 gemeinnützige Wohnungen Förderzusagen
erteilt. Nach der Realisierung der im Bau befindlichen bzw. schon
zugesagten Projekte im Jahr 2019 werden mehr als drei Viertel aller
Kommunen des Landes über ein integratives Wohnungsangebot verfügen,
so Landesstatthalter Rüdisser: „Dann werden 97 Prozent der
Vorarlberger Bevölkerung ihren Wohnsitz in einer Gemeinde mit
gemeinnützigem Wohnungsangebot haben.“ Die Wohnbauoffensive soll mit
rund 750 Wohnungen pro Jahr weiterverfolgt werden, das bedeutet für
den Zeitraum 2019 bis 2024 rund 4.500 Einheiten, betonten Wallner und
Rüdisser.

Die IIBW-Studie hebt auch die nachhaltige Finanzierung der
Wohnbauförderung in Vorarlberg ausdrücklich hervor. „Es wurden nie
Darlehensforderungen verkauft. Die Budgetdisziplin des Landes und die
vorzeitigen Rückzahlungen bewirken, dass schon seit Jahren allein aus
den Rückflüssen die Neuvergaben von Wohnbauförderungsmitteln getragen
werden können. Das gelingt sonst keinem Bundesland“, sagte
Studienautor Wolfgang Amann.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel