Korrektur zu OTS0027 von heute: ÖAMTC: Staupunkt Linke Wienzeile

Wichtiger Lückenschluss im Radwegnetz – Zeitpunkt der Bauarbeiten allerdings fragwürdig

Korrektur zu OTS_20190829_OTS0027

Wien (OTS) - Achtung - Korrigierter Zeitraum in Absatz eins

Am Montag, 2. September, starten auf der Linken Wienzeile (stadtauswärts) zwischen Theater an der Wien und Köstlergasse entlang des Naschmarkts Sanierungsarbeiten sowie die Errichtung des neuen Radwegs. Rund um Schwarzenbergplatz und Karlsplatz (Lothringerstraße), Ring, Operngasse/Friedrichstraße, Getreidemarkt und Linke Wienzeile wird es zu erheblichen Staus kommen. Bis Mitte Dezember wird hier nur ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen, auch werden rund 80 Parkplätze dauerhaft entfallen.

Der Club hat das Projekt bereits vor über einem Jahr grundsätzlich zwar als sinnvollen Lückenschluss im Wiener Radwegenetz begrüßt, gleichzeitig aber den Erhalt von zwei Fahrstreifen und einen Ersatz für den hohen Stellplatzverlust gefordert: „Es ist positiv hervorzuheben, dass sich die Stadt Wien hier bemüht hat, Ersatz für die rund 80 entfallenden Parkplätze zu schaffen, auch wenn das Ergebnis hinter den Erwartungen zurückbleibt. Der Preis von etwas über EUR 100 pro Monat für die alternativen Garagenplätze dürfte für viele Betroffene zu hoch sein, zudem ist dieses Angebot nur für ein Jahr gesichert und stellt daher keine befriedigende Lösung dar“, so ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer.

Als problematisch sieht der Club auch den durch das Projekt bedingten Fahrstreifenentfall in der Operngasse und Friedrichstraße an, weil es sich um eine wichtige Umleitungsstrecke zum Getreidemarkt bzw. der „Zweierlinie“ für jene Fälle handelt, in denen der Ring ab diesem Bereich gesperrt ist.

Darüber hinaus übt der ÖAMTC Kritik am für die Bauarbeiten gewählten Zeitpunkt, der nicht nachvollziehbar ist: „Anstatt wie üblich derartige Projekte mit gravierenden Verkehrsbeeinträchtigungen in den verkehrsärmeren Sommermonaten umzusetzen, wird hier in sachlich nicht erklärbarer Weise von dieser Vorgehensweise Abstand genommen. Mit kreativer und verantwortungsbewusster Planung hätte man einen Großteil der Arbeiten im Sommer 2020 durchführen können. Auch die Sperre eines Fahrstreifens wäre vermeidbar gewesen“, so ÖAMTC-Experte Hoffer abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC
Öffentlichkeitsarbeit
+43 (0)1 71199-21218
kommunikation@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0003