Bundesjugendvertretung: Junge Menschen in Pensionspolitik miteinbeziehen!

Generationengerechtigkeit muss gewährleistet werden

Wien (OTS) - Anlässlich des Pensionsgipfels am 28. August verweist die Bundesjugendvertretung (BJV) auf die Notwendigkeit, junge Menschen in Sachen Pensionspolitik miteinzubeziehen. „Generationengerechtigkeit verstehen wir nicht nur als Voraussetzung zur nachhaltigen Finanzierung der Pensionsversicherung, sondern als zentralen gesellschaftlichen Wert, der auch in der politischen Auseinandersetzung um Pensionen und Pensionspolitik geachtet und gelebt werden muss“, erklärt BJV-Vorsitzender Jakob Ulbrich. Dennoch wird Pensionspolitik oftmals in Abwesenheit der unter 30-Jährigen diskutiert, so auch beim heutigen Pensionsgipfel.

Die BJV bekennt sich zur Generationengerechtigkeit im Rahmen des Umlageverfahrens der gesetzlichen Pensionsversicherung. Doch um ein nachhaltiges und gerechtes Pensionssystem zu gewährleisten, muss die derzeitige Arbeitsmarktsituation berücksichtigt werden. Diese ist vor allem für junge Menschen problematisch: Prekäre Beschäftigungsverhältnisse junger Menschen sind zumeist mit niedrigen Löhnen verbunden. Zudem führen befristete Arbeitsverträge zu häufigen Jobwechsel. Dadurch profitieren junge Menschen unter Umständen geringer von regelmäßigen Lohnerhöhungen als Beschäftigte, die über Jahrzehnte beim gleichen Unternehmen arbeiten. Daher bedingt eine nachhaltige Pensionspolitik auch eine inklusive und faire Arbeitsmarktpolitik für junge Erwachsene.

„Es ist unerlässlich, junge Menschen an der Mitbestimmung über gesellschaftlich relevante Themen wie Pensionspolitik gleichberechtigt zu beteiligen. Wir wollen dabei vor allem auch vermeiden, dass Jung und Alt gegeneinander ausgespielt werden. Um eine langfristige soziale Absicherung zu garantieren, müssen insbesondere gute Chancen am Arbeitsmarkt für junge Menschen geschaffen werden.“, betont Ulbrich.

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