SP-Silvan: „Dringender Handlungsbedarf bei Frauenpensionen!“

Taten gegen Altersarmut bei Frauen gefordert

St. Pölten (OTS) - Der Spitzenkandidat der SPÖ NÖ zur Nationalratswahl und Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft Bau-Holz, Rudolf Silvan, sieht bei der Erhöhung von Frauenpensionen dringenden Handlungsbedarf: „Dass Frauen in Österreich im Schnitt um 42 Prozent weniger Pension erhalten, ist nicht zu akzeptieren! Den Vorschlag von Pamela Rendi-Wagner, Kindererziehungszeiten besser anzurechnen, sodass Elternteile um 50 Euro brutto mehr Pension pro Monat erhalten, unterstützt die SPÖ NÖ zu 100 Prozent!“

In etwa 750.000 PensionistInnen, insbesondere Frauen, würden in Österreich von der besseren Anrechnung der Kindererziehungszeiten mit einem Schlag profitieren. Für Silvan ist der Vorschlag Rendi-Wagners ein geeigneter, um drohende oder bestehende Altersarmut bei Frauen zu bekämpfen: „Aufgrund der viel geringeren Pensionen bei Frauen besteht dringender Handlungsbedarf, denn: Altersarmut ist augenscheinlich weiblich! Mit der besseren Anrechnung der Kindererziehungszeiten wäre ein erster Schritt getan, um in Armut lebenden und armutsgefährdeten Menschen in Niederösterreich und Österreich die Möglichkeit zu geben, ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben zu führen.“

Schwarz/Blau I habe mit der lebenslangen Durchrechnung der Pensionen dafür gesorgt, dass die Menschen in Österreich mit niedrigen Pensionen auskommen und mit drohender Altersarmut leben müssen, so Silvan: „Die handelnden Personen der gescheiterten türkis-blauen Bundesregierung stehen dieser unsozialen Politik um nichts nach! In Niederösterreich sind Frauen auch deshalb so stark von Altersarmut betroffen, da sie aufgrund der teuren Kinderbetreuungseinrichtungen, welche obendrein auch noch viel zu viele Schließtage aufzuweisen haben, förmlich zur Teilzeitarbeit gezwungen werden. Dies drückt einerseits die Einkommen und in weiterer Folge auch die Pensionen. Die Sozialdemokratie sagt der Altersarmut jedenfalls den Kampf an! Wir wollen eine bessere Anrechnung der Kindererziehungszeiten und eine flächendeckende, ganztägige und kostenfreie Kinderbetreuung!“

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