JI-Vorsitzender Wimmer: „Pensionserhöhungen dürfen nicht auf Kosten der Jungen erfolgen“

Junge Industrie-Vorsitzender Wimmer: Ausgaben für Pensionen bereits jetzt überdurchschnittlich hoch – System muss nachhaltig finanzierbar sein.

Wien/Salzburg (OTS) - „Österreich braucht ein Pensionssystem, das nachhaltig finanzierbar und generationengerecht aufgestellt ist. Auch im Wahlkampf sollten sich verantwortungsbewusste Parteien darüber bewusst sein, dass alle Pensionserhöhungen langfristige Auswirkungen haben, insbesondere für die nachfolgenden Generationen. Damit werden die Spielräume für wichtige Zukunftsausgaben – etwa für Bildung oder Klimaschutz – weiter eingeschränkt“, warnt der Vorsitzende der Jungen Industrie (JI), Andreas Wimmer, am heutigen Freitag anlässlich der Diskussionen über die Pensionsanpassung.

Schon jetzt zählen die öffentlichen Ausgaben für Pensionen in Österreich mit 13,8 Prozent des BIP zu den höchsten in der Europäischen Union. „Angesichts der demografischen Entwicklung und der schwächer werdenden Konjunktur steht die langfristige Finanzierbarkeit des Pensionssystems ohnehin auf sehr schwachen Beinen. Aus gutem Grund empfehlen EU-Kommission und OECD regelmäßig Maßnahmen und Verbesserungen für das österreichische Pensionssystem“, so Wimmer.

Wimmer fordert, dass beim Pensionssystem auch die Interessen der jungen Menschen in Österreich stärker berücksichtigt werden müssen:
„Die Junge Industrie setzt sich seit Jahren für faire Maßnahmen ein, mit denen die Pensionen – und damit eine wichtige Säule unseres Sozialstaats – nachhaltig gesichert werden können“, so der JI-Vorsitzende. Dazu zähle etwa die Implementierung eines Nachhaltigkeits- und Gerechtigkeitsmechanismus, der die steigende Lebenserwartung automatisch berücksichtigt. „So, wie das System jetzt dasteht, bauen wir uns eine Falle für Zukunft“, so Wimmer.

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