VIENNA BIENNALE Talk: Simon Denny: Theme parks for extraction

Das MAK FUTURE LAB lädt zu Lecture und Gespräch

Wien (OTS) - Das MAK FUTURE LAB lädt im Rahmen der "VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2019: SCHÖNE NEUE WERTE. Unsere Digitale Welt gestalten" (29. Mai – 6. Oktober 2019) zur Gesprächsreihe VIENNA BIENNALE Talk. Am 3. September stellt der in Neuseeland geborene Künstler Simon Denny in der Lecture "Theme parks for extraction" sein aktuelles Projekt "Mine" vor, das derzeit im Museum of Old and New Art in Tasmanien, Australien zu sehen ist. Im Anschluss an den Vortrag findet ein Gespräch mit der Kunstkritikerin Julia Gwendolyn Schneider statt.

In "Mine" reflektiert Simon Denny über die zeitgenössische Form von "Minen" und "Extraktion" – die Extraktion von Daten, die auf sämtlichen allgegenwärtigen Plattformen gewonnen werden, die Extraktion von Arbeitsleistung von Menschen und anderen Wesen in verschiedenen Formationen bewusster und unbewusster beziehungsweise sichtbarer und unsichtbarer "Arbeit" sowie die Extraktion von Ressourcen aus der Erde und aus unseren Ökosystemen, die zur Unterstützung aller menschlichen Aktivitäten benötigt werden. Im Rahmen der VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2019 sind derzeit vier Arbeiten des Künstlers aus der Werkserie "Centralization vs. Decentralization" in der Ausstellung "UNCANNY VALUES. Künstliche Intelligenz & Du" zu sehen.

Der Künstler Simon Denny (geb. 1982 in Auckland, Neuseeland) lebt und arbeitet in Berlin. Er beschäftigt sich mit Installation, Skulptur, Druck und Video und hat eine Professur für Zeitbasierte Medien an der HFBK – Hochschule für bildende Künste Hamburg inne. Seine forschungsbasierten Kunstprojekte untersuchen die Interaktion und Politik der technischen Unternehmenskultur. Denny hat mehrere Projekte zum Thema Kryptowährungen entwickelt, darunter "Blockchain Future States" auf der Berlin Biennale 2016. Einzelausstellungen seiner Werke sind weltweit zu sehen, derzeit im Museum of Old and New Art in Tasmanien, Australien. 2015 vertrat er Neuseeland auf der 56. Biennale in Venedig.

Julia Gwendolyn Schneider lebt und arbeitet in Berlin. Sie ist Kunstkritikerin, Übersetzerin und Lektorin. Sie studierte Ästhetik, Kulturwissenschaft und Amerikanistik in Berlin und London. Ihre Texte erschienen unter anderem in "Camera Austria International", "springerin", "die tageszeitung", "Yishu: Journal of Contemporary Chinese Art" und "LEAP". Aktuell beschäftigt sie sich mit Kunst, die gesellschaftliche und politische Implikationen von "Machine Learning" und künstlicher Intelligenz beleuchtet.

MAK FUTURE LAB
Das MAK FUTURE LAB ist ein vom MAK gegründetes Kreativlabor, das durch Work-shops, Vorträge, Podiumsgespräche und andere Formate interdisziplinäre Beiträge zur humanen Gestaltung und Nutzung der Digitalen Moderne erarbeitet. Es positioniert Design, Architektur und bildende Kunst als treibende Kräfte von sozial, ökologisch, kulturell und wirtschaftlich nachhaltigen Marktwirtschaftsmodellen und vernetzt diese Kreativsparten – im Rahmen vielfältiger Kooperationen – mit Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und Politik. Das MAK FUTURE LAB hat den Anspruch, sowohl ganzheitliche Orientierungen und davon inspirierte Gemeinwohlstrategien als auch konkrete innovative Geschäftsideen für die Zukunft zu entwickeln.

Der VIENNA BIENNALE Talk wird mit finanzieller Unterstützung des EU-Programms Interreg V-A Slowakei–Österreich (Projekt "Design & Innovation") im Rahmen des MAK FUTURE LAB realisiert.

PRESSEDATEN:
Termin: Dienstag, 3. September 2019, 19:00 Uhr, Veranstaltung auf Englisch
Ort: MAK-Vortragssaal, MAK, Stubenring 5, 1010 Wien
Öffnungszeiten: Di 10:00–22:00 Uhr, Mi–So 10:00–18:00 Uhr
MAK-Eintritt: € 12 / ermäßigt € 9 / Familienkarte € 15
Jeden Dienstag 18:00–22:00 Uhr: Eintritt € 5
Eintritt frei für Kinder und Jugendliche unter 19

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