Wiener Pensionistenverband fordert Schluss mit Abzocke bei Wohnungsmieten

Kopietz: Faires Mietrecht notwendiger denn je – Maklerprovision: Nagelprobe für ÖVP im September-Nationalrat

Wien (OTS) - „Auch im Juli hat die Inflationsentwicklung bestätigt, dass die Mieten einmal mehr die Preistreiber Nummer eins sind, sind diese doch gleich um rund das Zweieinhalbfache als der durchschnittliche Index gestiegen. Davon besonders betroffen sind finanzschwächeren Bevölkerungsschichten, darunter viele Pensionistinnen und Pensionisten. Sie müssen oftmals ohnehin jeden Cent umdrehen und werden trotzdem von den privaten Hausherren bzw. Vermietern ungeniert ausgesackelt“, erklärte der Landespräsident des Wiener Pensionistenverbandes (PVÖ) Harry Kopietz.

„Der Wiener Pensionistenverband fordert ein Ende der extremen Abzocke durch ein neues, faires Mietrechtsgesetz, das vor allem bei den bislang willkürlichen Zuschlägen eingreift, diese begrenzt und zudem die Mieter durch den Wegfall der Maklergebühr und der Mehrwertsteuer spürbar entlastet“, setzte Kopietz fort. Er, Kopietz, höre wohl die Botschaft seitens der ÖVP, dass sie nun plötzlich nach jahrelangem vehementen Blockieren ebenfalls für die Bezahlung der Maklergebühr durch den Vermieter eintrete, doch allein fehle ihm der Glaube, dass dies tatsächlich die neue Linie von Türkis wäre. Kopietz: „Die Nagelprobe für den zumindest vorerst verbalen Schwenk ihres Vorsitzenden Kurz kann die ÖVP jedenfalls bei der Nationalratssitzung im September ablegen und mit der SPÖ für deren langjährige Forderung nach Bezahlung der Maklergebühr durch den Vermieter stimmen. Spätestens dann wird sich herausstellen, ob es die ÖVP damit ernst meint oder wieder nur eine ihrer üblichen Shows inszeniert hat“, schloss Kopietz. (Schluss)

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