Bures tief betroffen vom Tod Rudolf Hundstorfers

Hundstorfers Leben war geprägt von Solidarität und Gerechtigkeit

Wien (PK) - Die Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures ist tief betroffen vom plötzlichen Ableben von Rudolf Hundstorfer. "Mit ihm verliert die Republik einen Menschen, dessen Leben von Solidarität, Gerechtigkeit und Interessensausgleich geprägt war. Die Sozialdemokratie und die Gewerkschaftsbewegung trauert um einen unermüdlichen Kämpfer für die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Ich selbst habe in Rudi über viele Jahre einen guten Freund gefunden", so Doris Bures.

Als Kind einer Hausfrau und eines Arbeiters wuchs Hundstorfer in Wien auf und absolvierte eine Lehre als Bürokaufmann. Früh fand er den Weg in die Sozialdemokratie und engagierte sich in der Gewerkschaftsbewegung. "Rudi wurde wenig in die Wiege gelegt. Aber er war ein Kämpfer und setzte sich unbeirrbar für das Wohl jener Menschen ein, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens standen", so die Zweite Präsidentin des Nationalrates Doris Bures.

Als Präsident des ÖGB und in seinen sieben Jahren als Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz wurde ihm nichts geschenkt, so Bures: "Er hat diese Ämter in schwierigen Zeiten übernommen und dabei versucht das Beste für die arbeitende Bevölkerung zu erreichen. "Rudi war immer da und hat mit seinem Engagement, seiner Überzeugungskraft und seinem verbindenden Wesen dort angepackt wo es nötig war."

"Rudi Hundstorfer war ein Ausnahmepolitiker und ein großartiger Mensch, der mir sehr fehlen wird. Mein ganzes Mitgefühl gilt nun seiner Frau und seinen Kindern, denen ich in diesen schweren Stunden viel Kraft wünsche", so Bures abschließend.(Schluss) red


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