NEOS mahnen zur Besonnenheit bei Pensionserhöhung

Gerald Loacker: „Bei all dem Wahlkampf-Wahnsinn dürfen wir bitte nicht auf die nächsten Generationen vergessen, welche die Erhöhungen tragen müssen.“

Wien (OTS) - Nachdem mit der Inflationsrate nun der gesetzliche Aufwertungsfaktor für die Pensionen feststeht, mahnt NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker zur Besonnenheit und warnt vor möglichen Wahlzuckerln, die außertourliche Erhöhungen zur Folge haben könnten. „In Wahlkampfzeiten werden gerne Versprechungen getätigt, die für den Moment sehr fesch klingen, bei denen aber auf die nächsten Generationen vergessen wird. Denn wer zahlt denn die Erhöhungen: die Erwerbstätigen“, erinnert Loacker. „0,1% Pensionserhöhung kosten bereits circa 55 Millionen Euro jährlich. Es kann nicht sein, dass einige Gruppen, wie etwa die Seniorenorganisationen, aufgrund des Wahlkampfes die günstige Gelegenheit wittern, mehr als die gesetzliche Aufwertung zu bekommen. Und die anderen Parteien offenbar mehr als gewillt sind, ihnen dieses Wahlzuckerl auch zu geben. Der Generationenvertrag darf nicht einseitig aufgekündigt werden, indem zusätzliche Versprechungen gemacht werden.“

Es sei unverantwortlich, jene Menschen zur Kasse zu bitten, denen dann selbst in 30, 40 Jahren eine viel zu niedrige Pension droht. „Wir NEOS wollen enkelfitte Pensionen, die auch nachhaltig leistbar sind. Dazu muss man offen sagen, dass nur eine Ausweitung der Erwerbsjahre das garantieren kann. Genau deshalb müssen wir die Entwicklung der Lebenserwartung im System abbilden. Die Abschaffung aller Pensionsprivilegien wäre ein zusätzlicher notwendiger Schritt“, betont Loacker abschließend.

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