Pensionsgipfel: Korosec fordert kräftige Erhöhung kleiner Pensionen

1,3 Millionen Pensionen liegen unter 1100 Euro brutto im Monat. Eine Erhöhung muss hier deutlich höher als der VPI ausfallen, denn die Inflationsabdeckung schafft es nicht, die steigenden Lebenskosten abzufedern. Das spüren vor allem Menschen mit sehr kleinen und mittleren Pensionen. Sie brauchen unsere besondere Unterstützung.
Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes

Wien (OTS) - Die seit heute feststehende Inflationsrate für die Pensionsanpassung 2020 beträgt 1,8 Prozent. „Der heute veröffentlichte VPI wird die Basis für die Verhandlungen des österreichischen Seniorenrats mit den Parteien im Rahmen des Pensionsgipfels am 28. August sein“, sagt Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec.

Besondere Unterstützung für kleine und mittlere Pensionen

Ingrid Korosec pocht vor allem auf eine Erhöhung für Seniorinnen und Senioren mit geringem und mittlerem Einkommen. „1,3 Millionen Pensionen liegen unter 1100 Euro brutto im Monat. Eine Erhöhung muss hier deutlich höher als der VPI ausfallen, denn die Inflationsabdeckung schafft es nicht, die steigenden Lebenskosten abzufedern. Das spüren vor allem Menschen mit sehr kleinen und mittleren Pensionen. Sie brauchen unsere besondere Unterstützung.“, betont Korosec.

Korosec erinnert daran, dass die Pensionsanpassung 2018 sehr früh erfolgte. „Im Gegensatz dazu wurden die Kollektivvertragsverhandlungen deutlich höher abgeschlossen. Daher fordern wir dieses Jahr eine der guten Konjunktur entsprechende Pensionserhöhung. Der Seniorenrat vertritt dazu eine gemeinsame Linie“, so Korosec.

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