Pensionen: 2020 dürfen die Pensionisten nicht noch einmal zu kurz kommen!

1,8 Prozent „zu wenig“ – Pensionistenverband fordert „deutlich mehr“

Wien (OTS) - Mit dem heute veröffentlichten Juli-Inflationswert steht die laut Gesetz geltende Grundlage für die Pensionsanpassung des kommendes Jahres fest: 1,8 Prozent. Sie basiert auf dem Durchschnitt der Teuerungsraten aus den letzten 12 Monaten.

Dem Pensionistenverband ist eine Erhöhung um 1,8 Prozent „ganz klar zu wenig“, zumal die letztjährigen Pensionsanpassungen unzureichend waren. Sie wurden zudem im letzten Jahr auch nicht mit den Pensionistenvertretern verhandelt! Pensionistenverbands-Präsident Dr. Peter Kostelka: „2020 dürfen die Pensionisten nicht noch einmal zu kurz kommen!“

Um für 2020 eine echte Teuerungsabgeltung plus den Ausgleich für den Kaufkraftverlust der letzten Jahre zu bekommen, hat Pensionistenverbands-Präsident Dr. Peter Kostelka die Bundeskanzlerin, die Sozialministerin und die Parteichefs von ÖVP, SPÖ und FPÖ zu einem Pensionsgipfel eingeladen. Dieser Pensionsgipfel wird am Mittwoch, 28. August 2019 stattfinden.

Kostelkas Plan: Ein Beschluss der Pensionsanpassung 2020 noch VOR der Nationalratswahl. „Die derzeit im Amt befindliche Regierung wird bei der Pensionsanpassung für 2020 nicht wirklich aktiv. Sie wird aber über den Wahltag hinaus und den dann kommenden Regierungsverhandlungen aller Wahrscheinlichkeit bis gegen Jahresende im Amt bleiben und erst danach einer neuen Bundesregierung Platz machen. Dann wird es aber zu spät sein, alle legistischen Beschlüsse und die technische Umsetzung für eine Pensionsanpassung ab Jänner 2020 durchzuführen. Es ist daher ein wohl verständliches Anliegen, dass die Frage der Pensionsanpassung rechtzeitig geklärt und umgesetzt wird.“

Beim Pensionsgipfel Ende August wird Pensionistenverbands-Präsident Kostelka gemeinsam mit Seniorenbund-Obfrau Korosec ein Anpassungsmodell der Pensionistenvertreter präsentieren. Kostelka: „Es geht darum, den Pensionisten, von denen die Hälfte eine Pension von unter 1.150 Euro im Monat hat, den Kaufkraftverlust der letzten Jahre und die aktuelle Teuerung, die besonders beim Wohnen und den Strompreisen zu spüren ist, abzugelten. Das heißt: „Vor allem für kleinere und mittlere Pensionen deutlich mehr als 1,8 Prozent!“

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