ORF III am Wochenende: „Seefestspiele Mörbisch 2019 – Das Land des Lächelns“, „Sommernachtsgala aus Grafenegg 2019“

Außerdem: „ORF-Legenden“-Abend in der „zeit.geschichte“ mit Fritz Muliar, Ossy Kolmann und Fritz Eckhardt; Nadja Maleh in „Kabarett im Turm“

Wien (OTS) - Zwei Bundesländer, zwei namhafte Sommerbühnen und zwei musikalische Höhepunkte: Der Kultursommer in ORF III Kultur und Information führt am Sonntag, dem 18. August 2019, nach Mörbisch in „Das Land des Lächelns“ und anschließend zur „Sommernachtsgala aus Grafenegg“. Der „zeit.geschichte“-Hauptabend am Samstag, dem 17. August, gehört hingegen drei besonderen „ORF-Legenden“: Fritz Muliar, Ossy Kolmann und Fritz Eckhardt sowie der Kabarettistin Nadja Maleh.

Samstag, 17. August: „ORF-Legenden“ Fritz Muliar, Ossy Kolmann und Fritz Eckhardt, „Kabarett im Turm: Nadja Maleh – Highlights“

Am Samstag widmet sich die „zeit.geschichte“ im Hauptabend drei faszinierenden „ORF-Legenden“. Den Anfang macht „Fritz Muliar“ (20.15 Uhr). Erfolgreich als Schauspieler, Kabarettist, Regisseur und Autor gehörte Muliar über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Bühnenpersönlichkeiten Österreichs. Muliar war vielseitig und wandelbar, aber auch ein Künstler, der aus seiner politischen Überzeugung kein Geheimnis machte und offen zu gesellschaftspolitischen Entwicklungen Stellung bezog.

Anschließend zeichnet Günter Kaindlstorfer im ORF-III-Porträt die Lebensgeschichte der „ORF Legende: Ossy Kolmann“ (21.05 Uhr) nach. Ossy Kolmann war Fernmeldetechniker, passionierter Kabarettist und Komiker sowie hauptberuflicher „Strizzi“ und brachte die Menschen dieses Landes mit seiner unverkennbaren Art mehr als 50 Jahre lang zum Lachen.

Die dritte Legende im Bunde ist „Fritz Eckhardt“ (21.55 Uhr). Als Sohn einer Schauspielerin und eines Theaterdirektors fasste Eckhardt früh den Entschluss, in die Fußstapfen seiner Eltern zu treten. Nach dem erfolgreichen Besuch der Akademie für Musik und darstellende Kunst gab er 1924 sein Bühnendebüt am Wiener Volkstheater. Mit dem Durchbruch des Fernsehens feierte Fritz Eckhardt auch auf diesem Gebiet große Erfolge. Der Film von Georg Schütz beleuchtet die privaten wie beruflichen Seiten einer österreichischen Schauspielgröße.

Ein Publikumsliebling der jüngeren Geschichte wartet zum Abschluss um 22.45 Uhr in „Kabarett im Turm“. Nadja Maleh ist eine erstaunliche Verwandlungskünstlerin mit einer großartigen Stimme, ihre witzig-bösen Figuren sind legendär. Mittlerweile hält die preisgekrönte Wienerin bei fünf Soloprogrammen, „Highlights“ zeigt die Höhepunkte ihres kabarettistischen Schaffens.

Sonntag, 18. August: „Seefestspiele Mörbisch 2019 – Das Land des Lächelns“, „Sommernachtsgala aus Grafenegg 2019“

Am Sonntag wird der musikalische Abend mit der vorletzten Ausgabe von „JedermannJedefrau – Das Salzburger Festspielmagazin“ eröffnet (19.45 Uhr). Das Operettenhighlight des Sommers präsentiert „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ anschließend im Hauptabend: Die Seefestpiele Mörbisch 2019 bringen die Neuinszenierung von Franz Lehárs romantischer Operette „Das Land des Lächelns“ (20.15 Uhr) auf die größte Operettenbühne der Welt. Unter der Regie von Leonard C. Prinsloo kehrt Harald Serafin sieben Jahre nach dem Ende seiner Intendanz in der Rolle des Obereunuchen auf die Seebühne zurück. Die berührende Liebesgeschichte zwischen dem Wiener Mädel Lisa und dem chinesischen Prinzen Sou-Chong, die im Wiener Prater beginnt und dann letztendlich in Peking an Konventionen, gesellschaftlichen Verpflichtungen und Unterschieden zwischen den Kulturen scheitert, ist immer noch aktuell. Musikalisch darf man sich auf unvergessliche Melodien wie „Dein ist mein ganzes Herz“ und „Lächeln, immer nur lächeln“ freuen. Teresa Vogl und der künstlerische Direktor Peter Edelmann führen das Publikum durch den Abend und bieten Wissenswertes über die Handlung und ihre Entstehungsgeschichte. Das Dirigat hat Thomas Rösner.

Danach zeigt „Erlebnis Bühne“ die „Sommernachtsgala aus Grafenegg 2019“ (23.00 Uhr). Mit dem künstlerisch hochkarätig besetzten Open-Air-Event eröffnet das niederösterreichische Klassikfestival traditionell seine Sommersaison. Große Stimmen und die Magie der Violine sorgen für einen stimmungsvollen Abend unter Sternen: Auf der Bühne des Wolkenturms versprechen die bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva, der französische Bariton Ludovic Tézier und der österreichische Violinist Emmanuel Tjeknavorian als Solisten gemeinsam mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter Chefdirigent Yutaka Sado musikalischen Hochgenuss. Durch den Abend führt Barbara Rett.

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