Die Hitze hat ein Ende: PolizistInnen der Polizeiinspektion Lainzer Platz bekommen nach Spendenaktion langersehnte Klimaanlage

Wien (OTS/SPW-K) - Bereits 2017 hatten der stellvertretende Bezirksvorsteher in Hietzing, Matthias Friedrich (SPÖ), sowie der FSG-Gewerkschafter Walter Strallhofer eine Spendenaktion ins Leben gerufen, bei der 6.000 Euro für die dringend benötigte Klimaanlage in der Polizeiinspektion Lainzer Platz gesammelt werden konnten. Groß war die Hoffnung, den 60 PolizistInnen, die in der Polizeiinspektion ihren Dienst verrichten, Abkühlung an heißen Tagen bieten zu können. Wie sich jedoch herausstellte, waren weitere finanzielle Mittel notwendig, um eine praktikable Lösung herbeizuführen. Also hieß es für Matthias Friedrich und Walter Strallhofer eine Extrarunde zu drehen. Schließlich konnten insgesamt, unter anderem auch mit der Unterstützung der ÖBV (Österreichische Beamten Versicherung) und MandatarInnen der SPÖ, rund 20.000 Euro aufgestellt werden. Vergangene Woche wurde die Anlage den PolizistInnen der Polizeiinspektion Lainzer Platz übergeben, installiert und in Betrieb genommen.

Froh, aber zugleich irritiert zeigt sich Matthias Friedrich: „Im März 2017 wurde die Polizeiinspektion unter großem Getöse vom damaligen Innenminister Wolfgang Sobotka eröffnet, zwei Jahre mussten die PolizistInnen seither in den Sommermonaten schwitzen. Tagestemperaturen von über 30 Grad Celsius waren in den Räumen keine Seltenheit. Da kann man sich vorstellen, wie fit die PolizistInnen nach einem 24-Stunden-Dienst sind. Eine solche Summe aufzustellen, war jedenfalls eine große Herausforderung. Ich bin stolz, dass uns das zum Wohle der PolizistInnen, vor allem aber zum Wohle der Hietzinger Bevölkerung gelungen ist. Die ehemaligen Minister Sobotka und Kickl sollten sich schämen – auf der einen Seite immer so tun, als würde man sich für die Einsatzkräfte einsetzen, gleichzeitig aber an der falschen Adresse sparen und Geld lieber für Polizeipferde ausgeben."

Walter Strallhofer ergänzt: „Wir brauchen ein funktionierendes Polizeiwesen und einsatzfähige PolizistInnen. Ich bin sehr dankbar für diese Unterstützung durch die SPÖ. Es gehört aber mit Sicherheit nicht zur Aufgabe von Kommunalpolitikern, Geld für die Infrastruktur der Polizei aufzustellen, dafür ist der Dienstgeber, sprich das BMI zuständig. Bei einem Schichtbetrieb Montag bis Sonntag bzw. 00.00 – 24.00 Uhr kann es nicht sein, dass fast sämtliche Wiener Dienststellen ohne Klimaanlagen und überhitzt sind und somit desaströse Arbeitsbedingungen vorherrschen. Meine Forderung: eine Klimatisierung aller Dienststellen in absehbarer Zeit.“

"Die PolizistInnen leisten hervorragende Arbeit, diese gehört gewürdigt. Das Mindeste ist, eine adäquate Infrastruktur zur Verfügung zu stellen“, betonen beide unisono.

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