ecoplus Cluster sind Gold wert

Höchstes europäisches Gütezeichen für vorbildliches Clustermanagement

St. Pölten (OTS/NLK) - Großer Erfolg für die heimischen Cluster:
Bereits zum dritten Mal in Folge wurden alle ecoplus Clusterinitiativen mit dem „European Cluster Excellence Gold Label“, dem höchsten europäischen Gütezeichen für vorbildliches Clustermanagement, ausgezeichnet. „Dieses Gütezeichen wird nach einem strengen Evaluierungsverfahren nur an die besten Clusterorganisationen vergeben. Dass in Europa aktuell nur 57 von den mehr als 1.000 bestehenden Clustern damit ausgezeichnet wurden, spricht für sich. Wir sind sehr stolz, hier zu Europas Spitze zu gehören und gratulieren den Clusterteams zu ihrer hervorragenden Arbeit“, freuen sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Das Gütezeichen wurde 2012 ins Leben gerufen, um einheitliche Qualitätskriterien für die europaweit wachsende Zahl an Clusterinitiativen einzuführen. „Unsere Cluster waren unter den ersten, die sich dem Prüfverfahren gestellt haben und auch vom Start weg durchgehend mit dem Gold Label ausgezeichnet wurden. Davon profitieren vor allem die Clusterpartner aus Wirtschaft und Forschung. Das Label ist ein europaweites Qualitätskriterium, das auch Clusterprojekten den Zugang zu internationalen Förderprogrammen erleichtert und die internationale Zusammenarbeit unterstützt. Das steigert die Wettbewerbsfähigkeit und verbessert die Sichtbarkeit auf europäischer Ebene“, erläutert Bohuslav.

Mit vier ausgezeichneten Clusterinitiativen liegt Niederösterreich hinter dem wesentlich größeren Baden-Württemberg mit sechs und ganz Dänemark mit acht auf Platz 3 im Europäischen Ranking. Zwei der vier ausgezeichneten Cluster-Initiativen arbeiten bundesländerübergreifend – der Kunststoff-Cluster und der Mechatronik-Cluster werden von ecoplus und der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria (Biz-Up) gemeinsam betrieben.

Um das Gold Label zu erlangen, stellten sich der Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich, der Lebensmittel Cluster Niederösterreich sowie der Kunststoff-Cluster und der Mechatronik-Cluster einer mehrtägigen Evaluierung durch internationale Clusterexperten. Dabei wurden über 30 Indikatoren aus den Bereichen Strategieentwicklung, Management, Serviceangebote und Öffentlichkeitsarbeit überprüft. Dabei wurde heuer besonders der nachhaltige Aufbau von Zukunftsthemen für die regionale Wirtschaft hervorgehoben. Die Prüfer attestierten den Cluster-Initiativen, dass durch die kontinuierliche gemeinsame Bearbeitung von Schwerpunktthemen wie Biokunststoff, Lebensmittelsicherheit, Digitalisierung im Bau oder 3D Druck, Vertrauen und Innovationspotential aufgebaut wurde.

Besonders gut zeigt sich die Entwicklung bei einem Blick auf die in den Clustern umgesetzten Kooperationsprojekte: Hier geht die Entwicklung von kleineren Qualifizierungsprojekten hin zu immer größeren, branchenrelevanten Forschungs- und Innovationsprojekten. „Davon profitieren vor allem die Unternehmen, denn die erfolgreiche Clusterarbeit schlägt sich für sie in Form von Mitarbeiterqualifizierung, dem Zugang zu Forschungskompetenz, der Zusammenarbeit von Leitbetrieben und kleinen und letztlich neuen Produkten und Dienstleistungen nieder“, sind sich ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki und Claus Zeppelzauer, ecoplus Bereichsleiter Unternehmen & Technologie sowie Geschäftsfeldleiter Cluster Niederösterreich, einig.

Die Auszeichnung „European Cluster Excellence Gold Label“ gilt aber nicht nur den Clusterteams, sondern schließt auch die innovativen Unternehmen, Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen und das Land Niederösterreich als Auftraggeber mit ein – also all jene, die als Partner der Cluster einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Grundgedankens „Innovation durch Kooperation“ leisten.

Der Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich, der Lebensmittel Cluster Niederösterreich, der Kunststoff-Cluster sowie der Mechatronik-Cluster haben gemeinsam in Niederösterreich rund 550 Clusterpartner mit über 83.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 19 Milliarden Euro Umsatz.

Seit dem Start des Clusterprogramm im Jahr 2001 gab es insgesamt mehr als 1.900 Veranstaltungen mit fast 90.000 Besucherinnen und Besuchern. Es wurden rund 1.400 Projekte erfolgreich umgesetzt. Davon waren über 760 Kooperationsprojekte, an denen mehr als 4.200 Projektpartner beteiligt waren.

Nähere Informationen: Wirtschaftsagentur ecoplus, Andreas Csar, Telefon 0664/60119616, E-Mail a.csar@ecoplus.at bzw Büro LR Bohuslav, Markus Burgstaller, Telefon 02742/9005-12253, E-Mail markus.burgstaller@noel.gv.at.

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