Wechsel des Kollektivvertrags: Fronius unterzeichnet Betriebsvereinbarungen für die Umstellung

In der Elektro- und Elektronikindustrie waren wir immer schon Vorreiter, wenn es um die moderne Ausgestaltung von Kollektivverträgen geht – insofern freuen wir uns sehr, dass jetzt auch Fronius in unseren Kollektivvertrag gewechselt ist. Als Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertreten wir rund 300 Unternehmen mit rund 67.000 Beschäftigten, um ihre Position im weltweit geführten Wettbewerb zu stärken und den Wirtschaftsstandorts Österreich zu sichern
Lothar Roitner, Geschäftsführer des FEEI
Fronius ist auf Wachstumskurs und möchte die eingeschlagene Richtung auch weiterhin beibehalten. So sind wir über die Jahre aus den Schuhen des Gewerbes herausgewachsen und haben uns deshalb zu einem Wechsel in die Industrie entschlossen. Bei rund 3.000 Mitarbeitern in Österreich ist die Umstellung ein aufwendiger Prozess, den wir aber durch gute Vorbereitung und konstruktive Arbeit aller Beteiligten bis Ende 2019 meistern werden
Fronius Geschäftsführerin Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß
Fronius hat eine beeindruckende Entwicklung von einem kleinen Gewerbebetrieb zu einem global tätigen Unternehmen mit fast 5.000 Beschäftigten weltweit geschafft. Dass dieser Entwicklung nun auch bei der Kollektivvertragszugehörigkeit Rechnung getragen wird, ist für uns besonders erfreulich. Geschäftsführung, Betriebsrat und Gewerkschaften zeigen damit gemeinsam auf, dass der Umstieg von einem Gewerbe- auf einen Industrie-KV eine große Herausforderung, aber keine unüberwindbare Hürde ist
Reinhold Binder, Bundessekretär der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE)
Gerade die österreichische Elektro- und Elektronikindustrie zeigt auf, dass wirtschaftlicher Erfolg nicht trotz sondern wegen einer qualitativ guten kollektivvertraglichen Absicherung der Beschäftigten möglich ist. Am Beispiel Fronius sieht man einmal mehr, dass sozialpartnerschaftliche Kooperation ein Erfolgsmodell für die Zukunft ist. Den internationalen Wettbewerb können wir nur mit gut ausgebildeten Fachkräften und entsprechenden sozialen Rahmenbedingungen bestehen
Karl Dürtscher, Bundesgeschäftsführer der GPA-djp

Sattledt/Pettenbach (OTS) - Die Fronius International GmbH mit Sitz im oberösterreichischen Pettenbach nimmt einen Wechsel vom Kollektivvertrag des Metallgewerbes hin zum Kollektivvertrag der Elektro- und Elektronikindustrie vor. Die entsprechenden Betriebsvereinbarungen wurden kürzlich am Fertigungsstandort in Sattledt unterzeichnet.

Fronius ist auf Wachstumskurs. Das Unternehmen hat mit seiner organisatorischen Aufbaustruktur und Prozesslandschaft eine Größenordnung erreicht, welche über jene eines klassischen Gewerbebetriebs hinausgeht. Aus diesem Grund fiel die Entscheidung mit Stichtag 01.01.2020 einen Wechsel vom Kollektivvertrag des Metallgewerbes hin zum Kollektivvertrag der Elektro- und Elektronikindustrie vorzunehmen.

Da ein Kollektivvertrag eine Vielzahl an Rahmenbedingungen regelt, ging der Umstellung eine umfassende Prüfung voraus, die Fronius mit den Betriebsräten, dem Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie und den Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp vornahm. Nach positivem Abschluss konnten die entsprechenden Betriebsvereinbarungen für die Umstellung nun unterzeichnet werden.

„Fronius ist auf Wachstumskurs und möchte die eingeschlagene Richtung auch weiterhin beibehalten. So sind wir über die Jahre aus den Schuhen des Gewerbes herausgewachsen und haben uns deshalb zu einem Wechsel in die Industrie entschlossen. Bei rund 3.000 Mitarbeitern in Österreich ist die Umstellung ein aufwendiger Prozess, den wir aber durch gute Vorbereitung und konstruktive Arbeit aller Beteiligten bis Ende 2019 meistern werden“, erläutert Fronius Geschäftsführerin Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß.

„In der Elektro- und Elektronikindustrie waren wir immer schon Vorreiter, wenn es um die moderne Ausgestaltung von Kollektivverträgen geht – insofern freuen wir uns sehr, dass jetzt auch Fronius in unseren Kollektivvertrag gewechselt ist. Als Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie vertreten wir rund 300 Unternehmen mit rund 67.000 Beschäftigten, um ihre Position im weltweit geführten Wettbewerb zu stärken und den Wirtschaftsstandorts Österreich zu sichern“, sagt Lothar Roitner, Geschäftsführer des FEEI.

„Fronius hat eine beeindruckende Entwicklung von einem kleinen Gewerbebetrieb zu einem global tätigen Unternehmen mit fast 5.000 Beschäftigten weltweit geschafft. Dass dieser Entwicklung nun auch bei der Kollektivvertragszugehörigkeit Rechnung getragen wird, ist für uns besonders erfreulich. Geschäftsführung, Betriebsrat und Gewerkschaften zeigen damit gemeinsam auf, dass der Umstieg von einem Gewerbe- auf einen Industrie-KV eine große Herausforderung, aber keine unüberwindbare Hürde ist“, meint Reinhold Binder, Bundessekretär der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE).

„Gerade die österreichische Elektro- und Elektronikindustrie zeigt auf, dass wirtschaftlicher Erfolg nicht trotz sondern wegen einer qualitativ guten kollektivvertraglichen Absicherung der Beschäftigten möglich ist. Am Beispiel Fronius sieht man einmal mehr, dass sozialpartnerschaftliche Kooperation ein Erfolgsmodell für die Zukunft ist. Den internationalen Wettbewerb können wir nur mit gut ausgebildeten Fachkräften und entsprechenden sozialen Rahmenbedingungen bestehen“, so der Bundesgeschäftsführer der GPA-djp Karl Dürtscher.

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Mag. Daniel Kneringer
Corporate Communications / Public Relations
+43 (664) 8502203
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