SPÖ fordert Ausbauoffensive für Kindergärten – „Mehr Plätze, längere Öffnungszeiten, weniger Schließtage“

Heinisch-Hosek: SPÖ-geführte Bundesländer als Vorbild für ganz Österreich

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ fordert, dass es in der nächsten Legislaturperiode zu einer neuen Ausbauoffensive für Kinderbetreuung kommen muss. „Die letzten eineinhalb Jahre unter Türkis-Blau hatten wir hier leider Stillstand. Dabei sind ausreichende, qualitätsvolle Kinderbetreuungsplätze ein Schlüssel, damit Eltern Beruf und Familie gut vereinbaren können“, sagt SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek, die die Offensive von SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner bekräftigt und unterstützt. „Es braucht mehr Plätze mit längeren Öffnungszeiten und weniger Schließtagen und die Finanzierung muss auf Dauer gesichert sein“, so die SPÖ-Forderung. „Und diese sollten auch beitragsfrei sein. Die SPÖ-geführten Bundesländer Wien, Burgenland und Kärnten zeigen vor, wie das geht“, so die SPÖ-Abgeordnete. ****

„Gerade jetzt im Sommer kämpfen viele Familien damit, dass sie keine Betreuung für ihre Kinder haben, weil der Kindergarten mehrere Wochen geschlossen hat.“ Durchschnittlich 22 Schließtage haben Kinderbetreuungseinrichtungen in ganz Österreich, am besten liegt Wien mit im Schnitt sieben Schließtagen. Schlusslicht ist Tirol, wo Kindergärten im Durchschnitt 34 Tage im Jahr geschlossen sind. „Wir müssen wegkommen von wochenlangen Kindergarten-Ferien, die dazu führen, dass die Eltern, wenn sie etwa keine Unterstützung durch Großeltern haben, oftmals getrennt Urlaub nehmen müssen.“

Auch bei den Kosten für die Betreuung gibt es große Unterschiede zwischen den Bundesländern, von mehreren hundert Euro Monatsbeitrag bis hin zu kostenlos. „Unser Ziel muss sein, dass der Kindergarten in ganz Österreich beitragsfrei wird und es ab dem ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen kostenlosen Platz gibt. Wir müssen den Kindergarten endlich als erste Bildungseinrichtung verstehen und dementsprechend auch finanzieren“, so Heinisch-Hosek. „Die SPÖ-geführten Bundesländer sollten dabei Vorbild für ganz Österreich sein.“

Heinisch-Hosek bekräftigte noch einmal die Forderungen der SPÖ, die dauerhaft auch finanziell abgesichert werden müssen:

  • ein bundesweiter Qualitätsrahmen inkl. entsprechender Öffnungszeiten und weniger Schließtagen
  • Ausbildung der ElementarpädagogInnen auf Hochschulniveau
  • angemessene Entlohnung dieser Fachkräfte
  • kleinere Gruppen
  • Rechtsanspruch auf einen Gratis-Betreuungsplatz ab dem ersten Lebensjahr
  • zwei verpflichtende Gratis-Kindergartenjahre (Schluss) ah/lp

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