SPÖ-Becher: „Wer vor Kurzzeitvermietern einknickt, schadet Österreich“

Wien (OTS/SK) - Mit Kritik reagiert SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher auf den „Separatfrieden“ der Grazer Stadtregierung mit der Kurzzeitvermietung AirBnB. Anlass ist die kolportierte Vereinbarung zwischen der Stadt Graz und der Kurzzeit-Vermietungs-Plattform AirBnB, die eine automatische Abführung der Ortstaxe durch das Unternehmen vorsieht – ohne jegliche Kontroll- oder Einblicksmöglichkeit durch Graz. Ruth Becher dazu: „Kein Privater genießt das Privileg, seine Abgabepflicht eigenmächtig festzulegen und sich jeder Kontrolle zu entziehen. Es braucht wohl eine türkis-blaue Koalition, um so einen Persilschein auszustellen. Während Wien Strafbescheide gegen AirBnB ausstellt, fällt Graz um. Das schwächt die Position der Republik Österreich und die Position anderer Landeshauptstädte gegenüber solchen Steuervermeidungs-Konzernen. Wo türkis-blau draufsteht, ist ‚Packeln‘ drinnen.“ ****

Die Folgen des Einknickens gegenüber den Kurzzeitvermietungs-Plattformen lasten auf österreichischen Schultern. „Die Zweckentfremdung von Wohnraum erhöht die Wohnkosten für die Wohnungsuchenden und die Hoteliers werden mit einer unfairen Wettbewerbsverzerrung konfrontiert. Das schadet dem Standort Österreich nachhaltig“, so Becher abschließend. (Schluss) sl

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