Nur Gewinner: Was eine „solidarische Landwirtschaft“ bringt.

TV-Magazin "Land und Leute" am Samstag, 17. August 2019 um 16.30 Uhr in ORF 2

St. Pölten (OTS) - Ernte und Risiko teilen – das ist das Prinzip der „solidarischen Landwirtschaft“. Dabei beteiligen sich Konsumenten mit einem monatlichen Solidarbetrag an den Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs für Anbau und Produktion; im Gegenzug erhalten sie dann dafür regionale Lebensmittel.

Warum sich immer mehr Menschen dieser Idee anschließen und wie sie praktisch funktioniert, zeigt eine „Land und Leute“-Reportage aus Vorarlberg: Auf dem Biohof Kohler in Buch beispielsweise arbeiten Verbraucher am Hof mit und teilen sich später die Ernte mit der Landwirtin – unabhängig davon, ob sie gut oder schlecht ausfällt. In Hohenems wiederum hat das Projekt „Erdreich“, gestartet von zwei Gemüsebauern, derzeit 20 Mitglieder – Tendenz steigend. Hier bezahlen Konsumenten monatlich zwischen 60 und 115 Euro und erhalten dafür jede Woche frisches, regionales Gemüse aus Samen, die weder genmanipuliert noch überzüchtet sind.

Die weiteren Themen von „Land und Leute“ am 17. August:

*Holz erleben.
Das Bewusstsein für die heimische Ressource Holz zu stärken, ist zentrale Aufgabe der „Kärntner Holzstraße“ mit ihren 19 Mitgliedsgemeinden. Der traditionelle Holzstraßen-Kirchtag ist dabei ein wichtiges Instrument; er fand heuer mit 130 Ausstellern in Ebene Reichenau statt.

*Linsen verarbeiten.
Ob Linsen oder Kichererbsen, klassisch zubereitet oder modern interpretiert – Hülsenfrüchte sind eine vielseitige Ergänzung im Speiseplan. Eine Reportage aus dem Weinviertel in Niederösterreich zeigt, wie sie angebaut werden und was kulinarisch daraus entstehen kann.

*Fisch & Fleisch vermarkten.
Am Reinischkogel in der Steiermark haben sich vier Gasthäuser mit landwirtschaftlichem Hintergrund zusammengeschlossen. Unter dem Motto „Tier mal 4 und Wirt mal 4“ geht es um die hauseigene Forellenzucht, Waldschweine, Rotwildzucht und Hochlandrinder – und um den entsprechenden Genuss.

*Krapfen zubereiten.
Die „siassen“ und die „kasigen“ Zillertaler Krapfen stehen diesmal im Mittelpunkt der Beitragsreihe „Schmankerlgeschichten“: Im Vorfeld des zwölften Krapfenfestes im Tiroler Ort Schwendau zeigt die Bäuerin Kornelia Hainz, wie sie Zillertaler Krapfen zubereitet.

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