Köstinger: „Große Unterstützung der Bevölkerung für Plastiksackerl-Verbot“

„84 Prozent der Österreicher/innen befürworten Verbot von Plastiksackerln“

Wien (OTS/ÖVP-PK) - „Eine imposante Mehrheit von 84 Prozent der Bevölkerung unterstützt das Plastiksackerl-Verbot“, freut sich die bisherige Umweltministerin und nunmehrige KO-Stv. Abg. Elisabeth Köstinger, die das Verbot initiiert und mit türkis-blauer Mehrheit im Parlament umgesetzt hat. „Das ist eine schöne Bestätigung dafür, dass wir mit dieser Maßnahme genau richtig liegen“, so Köstinger.

Die Daten stammen aus einer aktuellen Umfrage des Linzer Market-Institutes, die kürzlich veröffentlicht wurde. Vom Verbot umfasst sind alle klassischen Plastiksackerl bzw. Tragetaschen, auch die Obst- und Gemüsesackerl. Künftig dürfen nur noch vollständig biologisch abbaubare Obstsackerl abgegeben werden.

Die von der türkis-blauen Bundesregierung umgesetzte Maßnahme sei ein voller Erfolg und finde große Akzeptanz bei den Menschen, betonte Köstinger. EU-weit nehme Österreich damit eine Vorreiterrolle ein. „Wir sind das erst dritte Land in der EU, das ein derartiges Verbot umsetzt und damit weit über die EU-Reduktionsziele hinausgeht.“

Die Alternativen finden bei den Menschen – so bescheinigt es die Umfrage – ebenfalls immer größere Akzeptanz: Beachtliche 95 Prozent der Menschen verwenden jetzt schon zumindest teilweise Stoffsackerl oder Einkaufskörbe. „Das ist eine wichtige Erkenntnis, denn wir wollen nicht Plastiksackerl durch Papiersackerl ersetzen“, so Köstinger. 83 Prozent der Menschen unterstützen auch die ab 2021 gültigen EU-Verbote für Einweg-Plastikbesteck, Wattestäbchen und andere Wegwerf-Artikel.

Dass Plastikmüll vom Restmüll getrennt gesammelt wird, ist in Österreich inzwischen Standard. 95 Prozent der Bevölkerung trennen ihren Plastikmüll schon von anderem Müll. Skeptisch sieht die Bevölkerung allfällige Mehrkosten. 46 Prozent wären nicht bereit, für plastikfreie Alternativen mehr zu bezahlen.

Für die Erhebung hat das Linzer Market Institut 400 Menschen online befragt.

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