NEOS zu Papa-Monat: SPÖ-Vorschlag ist ein schlechter Scherz

Michael Bernhard: „Die SPÖ verkauft ihre Forderungen als große Innovationskracher – doch stattdessen entsteht ein Bürokratiechaos."

Wien (OTS) - „Warum einfach, wenn es kompliziert geht. So hat es die SPÖ am liebsten“, reagiert NEOS-Familiensprecher Michael Bernhard auf die SPÖ-Forderung, jeder Mann solle für den Papa-Monat 80 Prozent des letzten Monatseinkommens zusätzlich zum Kinderbetreuungsgeld bekommen. „Die SPÖ versucht ihre Forderungen als die großen Innovationskracher zu verkaufen. Stattdessen entsteht ein reines Bürokratiechaos. Was die SPÖ hier nämlich will, hätte man schon vor einem Monat beschließen können: Nämlich mit unserem Antrag.“ Bernhard erinnert daran, dass 80 Prozent des letzten Einkommens dem einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld entsprechen.

Der NEOS-Antrag auf flexible Karenz sah vor, dass Väter ab Geburt eine Möglichkeit haben, in Karenz zu gehen – mindestens für einen Monat – inklusive aller Leistungen, die dafür vorgesehen sind. Das führt zu einer Vereinfachung des Systems, zu entsprechender finanzieller Absicherung der Väter, die diese Möglichkeit in Anspruch nehmen und zu höherer Väterbeteiligung. „Uns NEOS ist es ein großes Anliegen, dass Väter leichter und länger bei ihren Neugeborenen sein können. Was die SPÖ im Schulterschluss mit der AK jetzt aber fordert, bedeutet schlicht und einfach ein Mega-Chaos aufgrund verschiedenster Rechtsmaterien und Zuständigkeiten, bei dem kein Mensch den Überblick behält. Das als Vereinfachung eines ohnehin schon komplizierten Systems zu verkaufen, halte ich für einen schlechten Scherz“, so der NEOS-Familiensprecher abschließend.

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