SJ-Herr: „Österreichische Arbeitsplätze statt Billigfleisch aus Brasilien!“

Sozialistische Jugend startet mit Galgen-Aktion in den Wahlkampf

Wien (OTS) - „Falsche Handelspolitik zerstört unsere Zukunft. Das Mercosur-Abkommen schadet den österreichischen BäuerInnen und treibt die CO2-Emissionen in die Höhe“ erklärt Julia Herr, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend (SJ). „Das Eis schmilzt und die Schlinge zieht sich immer weiter zu.“ Dieses Bild brachte die SJ am Donnerstag bei ihrer Wahlkampf-Auftaktaktion auf die Straße. AktivistInnen wurden dabei auf schmelzenden Eisblöcken an einen Galgen gestellt, um gegen die klimazersetzende Wirtschaftspolitik zu protestieren.

„Das hinter verschlossenen Türen verhandelte Mercosur-Abkommen ist das beste Beispiel für die falsche Wirtschaftspolitik. Im kapitalistischen Wirtschaftssystem werden die Profite einiger weniger vor das Wohl der Mehrheit gestellt. Es ist absurd, Rindfleisch aus Brasilien in die EU zu transportieren, das genauso gut in Europa hergestellt werden kann. Während in Brasilien der Regenwald abgeholzt wird, um Platz für die Rinderzucht zu machen, geraten österreichische LandwirtInnen durch die billigen Importe unter Druck“ kritisiert Herr, die bei der kommenden Nationalratswahl auf Platz 7 der SPÖ-Bundesliste kandidiert. „Wir kämpfen gegen das Mercosur-Abkommen auf der Straße, und ab 29. September hoffentlich auch im Parlament!“

Pressefotos der Aktion finden sich unter folgendem Link: https://flic.kr/s/aHsmFVCA3V

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