ASFINAG stellt klar: Unabhängiges Gutachten umfasst gesamte Emissionen aller Fahrzeuggruppen auf Tempo-140-Strecken

Wien (OTS) - Die ASFINAG stellt nach der heutigen Kritik durch Greenpeace klar: Bei der Berechnung der Schadstoff-Emissionen in den Testbereichen der Tempo-140-Strecken durch die unabhängigen Expertinnen und Experten kann der Schwerverkehr nicht ausgeklammert werden. Die durchgeführten Untersuchungen der Emissionen zeigten, dass an beiden Autobahnabschnitten die Änderungen des Ausstoßes der wichtigen Abgaskomponenten Kohlendioxid (CO2) und Stickstoffoxide (NOx), 1 bis 2 % betragen.

Dies erklärt sich dadurch, dass die mittleren Geschwindigkeitszunahmen relativ klein waren und ein überwiegender Anteil des Abgasausstoßes an Autobahnen vom Nutzfahrzeugverkehr verursacht wird. Ein Teil der Veränderungen betrifft leichte Lkw. Die schweren Lkw werden vom geänderten Tempolimit nicht beeinflusst. Das heißt: Die Berechnung einzelner Fahrzeuggruppen, wie heute von Greenpeace angesprochen, spiegelt aus Sicht der ASFINAG nicht die tatsächliche Gesamtbelastung hinsichtlich der Emissionen wider. Im Gutachten wird also explizit auf den großen Einfluss des Nutzfahrzeugverkehrs hingewiesen.

Im Ergebnisbericht wurden auch Absolut-Zahlen zur Veränderung veröffentlicht. Hierdurch ist es möglich, relative Änderungen für andere Fahrzeuggruppen zu errechnen. Diese andere Darstellungsart ändert jedoch nichts an der Menge an Luftschadstoffen, die tatsächlich mehr emittiert wird.

Aus Sicht der ASFINAG ist also die Darstellung der Berechnungen durch Greenpeace keine umfassende Betrachtung über alle Fahrzeuge hinweg, die letztendlich die Luftgüte beeinflussen.

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