Matznetter zu „Tax Freedom Day“: Arbeit ist im Gegensatz zu Millionären und Erbschaften hoch besteuert

Es braucht ein gerechteres Steuersystem

Wien (OTS/SK) - „Zwar ist der „Tax Freedom Day“ ein recht fragwürdiges und rein symbolisches Konstrukt, jedoch sieht man im Vergleich von Steuern auf Arbeit und Steuern auf Kapital, dass Menschen, die für ihr Geld arbeiten, im Vergleich zu Kapitalerträgen und Millionenvermögen viel stärker belastet werden“, meint SPÖ-Abgeordneter und SWV-Präsident Christoph Matznetter zum österreichischen „Tax Freedom Day“. Mit Blick auf die Wirtschaft fügt er hinzu: „Insbesondere internationale Großkonzerne die keine Steuern in Österreich zahlen oder Steuerbetrug begehen, müssen in Verantwortung genommen werden. Unsere österreichischen Klein- und Mittelbetriebe zahlen auch fair ihre Steuern, in dem Bereich braucht es mehr Gerechtigkeit!“ ****

Generell muss die Konzeption des Tax Freedom Day jedoch kritisiert werden, da damit suggeriert wird, dass Steuern an einen anonymen 'Staat' fließen, der unnötig Steuereinnahmen verschlingt. „Unsere Steuern werden in Infrastruktur, in die Ausbildung der Kinder, für die Gesundheitsversorgung und in die Pensionen der Eltern investiert. Dabei müssen wir selbstverständlich sorgsam und zielgerichtet mit unseren Steuerausgaben umgehen“, so Matznetter.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer leisten dabei rund 80 Prozent der Abgaben an den Staat und Österreich liegt bei den Einnahmen durch Arbeitseinkommen im europäischen Spitzenfeld. Bei den Abgaben auf Kapitaleinkommen und Vermögen ist Österreich nach wie vor europäisches Schlusslicht. Mit einer höheren Steuer auf Vermögen und Kapitaleinkommen, könnten im Gegensatz kleine und mittlere Einkommen entlastet und diese Schieflage ausgeglichen werden. (Schluss) up/hc

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3570
klub@spoe.at
https://klub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002