Ex-Innenminister Schlögl in ÖSTERREICH: "SPÖ muss Innenminister fordern"

Schlögl hält Kickl als Innenminister für ungeeignet: "Wäre für alle Beteiligten besser, wenn er es nicht mehr würde"

Wien (OTS) - Der ehemalige SPÖ-Innenminister Karl Schlögl schaltet sich in die aktuelle Debatte um das Innenministerium ein. In ÖSTERREICH (Montagsausgabe) reklamiert er das Ressort für die SPÖ:
"Ich habe es stets als den größten politischen Fehler überhaupt empfunden, dass die SPÖ dieses Ressort zuletzt nicht mehr hatte. Ich halte das Innenministerium für wichtiger als das Finanzressort." Auf die Frage, ob die SPÖ in Koalitionsverhandlungen das Innenministerium fordern soll, antwortet Schlögl in ÖSTERREICH: "Ein klares Ja."

Herbert Kickl hält Schlögl als Innenminister für ungeeignet: "Es wäre für alle Beteiligten – auch für Kickl selbst – besser, wenn er es nicht mehr würde. Ich glaube, das weiß er selbst auch und wird sich neu orientieren."

In Richtung der SPÖ-Spitzenkandidatin Pamela Rendi-Wagner meint Schlögl: "Sie hatte ein kurze Phase, in der sie gekünstelt wirkte – inzwischen hat sie zu ihren Stärken, dem direkten Kontakt mit den Wählern, zurückgefunden. Es gibt keine Alternative zu ihr. Sie ist unsere Vorsitzende und die haben jetzt alle voll zu unterstützen."

Rückfragen & Kontakt:

ÖSTERREICH, Chefredaktion
(01) 588 11 / 1010
redaktion@oe24.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FEL0001