AK: „Chancenindex statt Gießkanne!“

Wien (OTS) - Die AK will schon seit längerem eine Schulfinanzierung nach Chancenindex zur Förderung von Schulen mit besonders vielen sozial benachteiligten Kindern. Durch diesen sollen nicht nur Schulen mit großen Herausforderungen mehr Budget erhalten, sondern alle Schulen bundesweit genug Mittel bekommen. „Aufgabenorientierung statt schnöder Gießkanne“, sagt Gabriele Schmid, Leiterin der AK Bildungspolitik. Jetzt unterstützt sogar die Agenda Austria den von der AK Wien entwickelten und bereits von mehreren Parlamentsparteien befürworteten Chancenindex.

„Überfällig sind Maßnahmen zur Herstellung von mehr Chancengerechtigkeit in der österreichischen Schule, damit jedes Kind zu einem passenden Bildungsabschluss kommen kann“, sagt die AK Bildungsexpertin. „Chancenindex statt schnöder Gießkanne! Nur damit können Schulen endlich benachteiligte Kinder fördern.“ Gefördert werden kann dann dort, wo viele Probleme an einem Ort konzentriert sind – über Unterstützungspersonal wie Schulsozialarbeit, Psychologie, ZusatzlehrerInnen, aber auch Projektförderung oder schlicht umfassende Neuorientierung und Weiterbildung von LehrerInnen am Standort.

„Das Thema soll bei der nächsten Bundesregierung hohe Priorität auf der Bildungsagenda haben, damit nicht noch weitere Generationen von Kindern vernachlässigt auf der Strecke bleiben“, so Schmid.

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