Von Triest bis Kabul, von Prag bis New York – Fortsetzung der „WELTjournal“-Städteporträtserie ab 7. August in ORF 2

Den Anfang macht Cornelia Vospernik mit „Mein Triest“

Wien (OTS) - Von Triest bis Kabul, von Prag bis New York – das ORF-Auslandsmagazin „WELTjournal“ setzt im Sommer seine erfolgreiche Serie von persönlichen Städteporträts der ORF-Korrespondentinnen und -Korrespondenten bzw. seiner Reporterinnen und Reporter fort. Sie präsentieren „ihre Stadt“ auf die etwas andere Art und gewähren Einblick in ihren Arbeitsalltag. Den Anfang macht am Mittwoch, dem 7. August 2019, um 22.30 Uhr in ORF 2 „WELTjournal“-Moderatorin Cornelia Vospernik mit einem persönlichen Porträt der norditalienischen Hafenstadt Triest. „WELTjournal +“ dokumentiert um 23.00 Uhr „24 Stunden – Italien von oben“.
Am 14. August führt Reporter-Legende Fritz Orter durch die afghanische Hauptstadt Kabul. Osteuropa-Korrespondent Ernst Gelegs porträtiert am 21. August die „goldene Stadt“ Prag. Den Abschluss macht am 28. August ORF-Moderatorin Angelika Ahrens mit einem Porträt von New York.

WELTjournal: Cornelia Vospernik präsentiert „Mein Triest“ (7. August, 22.30 Uhr, ORF 2)

Die norditalienische Hafenstadt Triest gehörte bis 1918 zur Habsburgermonarchie Österreich-Ungarn und galt als Tor zur Welt. Bis heute ist sie ein Ort des Zusammentreffens von Kulturen, Sprachen, Ethnien und Religionen. Für „WELTjournal“-Moderatorin Cornelia Vospernik ist Triest eine zweite Heimat. In ihrem Stadtporträt zeigt sie, wie sich die Stadt nach Jahrzehnten der Stagnation als Forschungsmetropole neu erfindet. Sie hat den Bürgermeister zu den Revitalisierungsplänen für den historischen Hafen befragt. Sie trifft einen fast 106 Jahre alten Autor, der die wechselvolle Geschichte der Stadt wie kein anderer verkörpert und besucht einen der dunkelsten Orte: das einzige KZ auf italienischem Boden. Weiters erzählt Firmenchef Andrea Illy, warum der Kaffee gerade in seiner Stadt so groß wurde, und neben einem Ausflug in die Kaffeehaus- und Esskultur der Stadt darf auch das wohl skurrilste Seebad Europas nicht fehlen:
Noch immer sind dort Frauen und Männer durch eine Mauer voneinander getrennt.

WELTjournal +: „24 Stunden – Italien von oben“ (7. August, 23.00 Uhr, ORF 2)

Italien ist ein Land der Kontraste – vom wohlhabenden, urbanen Norden bis zum ländlichen, strukturschwachen Süden, von den Alpen über die Po-Ebene bis in die kalabrischen Wüstengebiete. Die großen Städte Mailand, Rom, Turin, Neapel und Palermo sind kulturelle und wirtschaftliche Knotenpunkte, geprägt von unterschiedlichsten historischen Einflüssen. Weil das Land an der Schnittstelle mehrerer aktiver tektonischer Platten liegt, kommt es immer wieder zu Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Überschwemmungen und Erdrutschen. „WELTjournal +“ wirft einen Blick von oben auf die Schönheit der italienischen Mittelmeerlandschaften und erzählt mit faszinierenden Luftbildern und originellen Alltagsszenen einen Tag in Italien.

WELTjournal: Fritz Orter präsentiert „Mein Kabul“ (14. August, 22.30 Uhr, ORF 2)

Anlässlich der explosiven Lage in Afghanistan zeigt das „WELTjournal“ das ungewöhnliche Stadtporträt „Mein Kabul“ von Fritz Orter. Der langjährige ORF-Reporter hat Kabul bereits in den 1960er Jahren bereist, damals in einer der wenigen friedlichen Perioden. Später hat Orter für den ORF aus Kabul berichtet, über Krieg und Bürgerkrieg, über Aufstieg, Sturz und Wiedererstarken der Taliban. Für das „WELTjournal“ ist Fritz Orter 2016 nach Kabul zurückgekehrt und zeichnet in persönlichen Erzählungen die bewegte Geschichte und Kultur der 4-Millionen-Stadt am Hindukusch nach: Er trifft den einst mächtigen Taliban-Sprecher wieder, der sich nach Jahren im US-Gefangenenlager Guantanamo heute gemäßigt gibt. Er spricht mit einer Filmregisseurin über die unglaubliche Gewalt, der sich Frauen gegenübersehen, bis hin zur Steinigung. Im Nationalen Musik-Institut zeigt Orter, wie eng Musikerziehung in Kabul mit Österreich verbunden ist. Im Atelier eines afghanischen Malers entdeckt er, hinter Tüchern versteckt, Erotik-Bilder, deren Anfertigung in Afghanistan strengstens verboten und höchst riskant ist. Die Stadt am Hindukusch ist für ihn, so Orter bei den Dreharbeiten, jedes Mal wieder eine extreme Herausforderung für Kopf, Herz und Seele.

WELTjournal +: Verlorenes Paradies – das Kabul der Hippies (14. August, 23.05 Uhr, ORF 2)

In den 1960er und 1970er Jahren war Kabul das Zentrum der westlichen Hippie-Generation. Zehntausende junge Leute reisten damals auf dem Landweg nach Afghanistan, um dort in den Tag hinein zu leben, frei von Zwängen und Bevormundung, mit jeder Menge Musik und noch mehr Drogen. Man nahm die bunten Blumenkinder erstaunlich wohlwollend auf. „WELTjournal +“ zeigt das verlorene Paradies der Hippies mit Originalaufnahmen von damals.

WELTjournal: Ernst Gelegs präsentiert „Mein Prag“ (21. August, 22.30 Uhr, ORF 2)

Prag, die sagenumwobene „goldene Stadt“, ist in den vergangenen Jahren zu einem Tourismus-Magnet geworden. Mit mehr als fünf Millionen ausländischen Gästen im Jahr zählt die tschechische Hauptstadt zu den zehn meistbesuchten Städten Europas. Das historische Zentrum Prags ist UNESCO-Weltkulturerbe, die Architektur geprägt von Gotik- und Barockbauten, wie die Prager Burg und die Karlsbrücke mit ihren magischen Figuren, die Wunder wirken sollen. Osteuropa-Korrespondent Ernst Gelegs berichtet seit fast 20 Jahren aus Prag über die Geschicke Tschechiens.
Für das „WELTjournal“ lässt Gelegs sich erklären, wie echte böhmische Knödel zubereitet werden und warum das weltberühmte tschechische Bier so süffig ist. Weiters erkundet er, warum böhmisches Glashandwerk weltweit so begehrt ist, und wirft einen Blick ins Innere der spätmittelalterlichen Astronomischen Uhr auf dem Rathausturm des Altstädter Rings. Das „WELTjournal“ erkundet ferner, warum Prag als Stadt der Erotik gilt. Die Sexindustrie boomt, Prag mit offiziell mehr als 4.300 Prostituierten ist auch das Zentrum der europäischen Pornoindustrie. Politisch ist Prag nicht weniger turbulent. Massendemonstrationen gegen die bürgerliche Minderheitsregierung unter dem Millionär Andrej Babis dominieren nicht selten die internationalen Schlagzeilen.

WELTjournal +: Putins Stolz – Kosaken, Kampf und Kirche (21. August, 23.05 Uhr, ORF 2)

Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion setzt Putin auf russische Traditionen und Werte aus der Zarenzeit und hat sein Land im Patriotismus vereint. „WELTjournal +“ zeigt, wie die Rückbesinnung auf alte Zeiten das „glorreiche Russentum“ wiederaufleben lässt. Eine wichtige Stütze dabei sind die Kosaken, ultrakonservative Verbände, die als Hüter russischer Werte verehrt werden und für Putin paramilitärische Aufgaben übernehmen. Die andere wichtige Stütze ist die Russisch-Orthodoxe Kirche, die unter Putin zu früherer Größe aufgestiegen ist und großen Einfluss auf die Politik hat.

WELTjournal: Angelika Ahrens präsentiert „Mein New York“ (28. August, 22.30 Uhr, ORF 2)

New York ist die Stadt, die niemals schläft. Die bevölkerungsreichste Metropole der USA hat rund um die Uhr Kunst, Kulinarik und Unterhaltung zu bieten. ORF-Moderatorin Angelika Ahrens kennt New York wie ihre Westentasche. Nach Jahren des Pendels zwischen den USA und Österreich zog sie vor zwei Jahren ganz nach New York. Im „WELTjournal“ lädt Ahrens zu einem Spaziergang durch ihre zweite Heimatstadt ein: durch das umstrittene neue Luxusviertel Hudson Yards, das mit 25 Milliarden US-Dollar das teuerste private Bauvorhaben der USA ist. Auf mehr als 100.000 Quadratmetern werden neue Wohnungen, Geschäfte und Büros gebaut. Durch die Revitalisierung der ausrangierten Güterbahntrasse entstand ein Grünpark und Gesamtkunstwerk in zehn Metern Höhe. Eine spektakuläre Aussicht auf Manhattan hat man vom neuen Multimedia-Museum der Freiheitsstatue auf Liberty Island. Ahrens besucht den neuen Direktor des Metropolitan Museums, den Österreicher Max Hollein, plaudert mit Comic-Fachleuten über den neuen Spiderman-Film und lässt sich zu einer Radtour auf Staten Island und einer Kajak-Fahrt auf dem East River mitnehmen.

WELTjournal +: New York – so reich, so arm (28. August, 23.05 Uhr, ORF 2)

In New York sind die Jahre der Finanzkrise längst wieder vergessen. Die Börse an der Wall Street läuft wie geschmiert, in der Welthauptstadt der Reichen werden die Reichen immer reicher. Die Kehrseite des Booms sind allerdings stetig steigende Lebenshaltungskosten, wachsende Wohnungsnot und Armut. Rund 80.000 Obdachlose leben in der Stadt. Die von Bürgermeister Bill de Blasio angekündigten Sozialmaßnahmen scheinen kaum zu wirken. „WELTjournal +“ zeigt Reich und Arm in New York – vom Luxus und den Eigenheiten der Milliardärinnen und Milliardäre in ihren Wohntürmen bis zum Leben der Obdachlosen in den Metro-Schächten tief unter dem Erdboden. Der Film begleitet Menschen, die sich sonst nur selten vor einer Kamera zeigen, und gibt Einblick in zwei gegensätzliche Welten, die so eng nebeneinander existieren.

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