Wöginger: Volle Anrechnung der Karenzzeiten verringert Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Karenzzeiten werden ab heute auf alle Dienstansprüche, die sich nach der Beschäftigungsdauer richten, in vollem Umfang berücksichtigt, also beispielsweise auch bei Gehaltsvorrückungen. Diese wichtige sozial- und familienpolitische Maßnahme war eine langjährige Forderung des ÖAAB, zeigte sich heute, Donnerstag, ÖAAB-Bundesobmann und ÖVP-Klubobmann Abg. August Wöginger zufrieden. Laut Einkommensbericht seien die Karenzzeiten ein Hauptkriterium für Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern. Ziel war es, diese Benachteiligung in Zukunft zu vermeiden.

Durch die Anrechnung der Karenzzeiten verlieren vor allem Frauen, die zumeist in Karenz gehen, nun keine Gehaltsvorrückung mehr. Außerdem werden die Zeiten auch für die Bemessung der Kündigungsfrist, für die Dauer der Entgeltfortzahlung im Krankenstand oder für das Urlaubsausmaß angerechnet.

Diese im Juli im Nationalrat beschlossene Maßnahme sei schon im Vorjahr gemeinsam mit der FPÖ angekündigt worden, so Wöginger, der in diesem Zusammenhang auch den Sozialpartnern dankte: Denn in den meisten Kollektivverträgen sei diese Regelung bereits umgesetzt worden - beispielsweise im Handel oder im Reinigungsbereich, wo viele Frauen arbeiten. „Für jene Mitarbeiter/innen, die von der Regelung noch nicht erfasst wurden, erfolgt dies nun ab heute“, so der ÖAAB-Bundesobmann abschließend.

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