„Am Schauplatz Gericht“ trifft auf „Nachbarn ohne Rücksicht“

Am 1. August um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Grundstücksbesitzerinnen und -besitzer, die ihre Rechtsposition extrem ausreizen, vielleicht sogar überspannen und damit ihre Nachbarinnen und Nachbarn verärgern, stehen im Mittelpunkt dieser Ausgabe von „Am Schauplatz Gericht“ am Donnerstag, dem 1. August 2019, um 21.05 Uhr in ORF 2.

Dort, wo in Langenzersdorf normalerweise nur Ein- oder Zweifamilienhäuser gebaut werden dürfen, hat sich Gemeinderat W. ein Bauwerk errichten lassen, das seine Nachbarinnen und Nachbarn als „Monsterbau“ bezeichnen. Werden dort wirklich 24 Appartements errichtet? Wurde zu groß, zu hoch und schlampig gebaut? Hat die Gemeinde als Baubehörde ein Auge zugedrückt? Familie S. hat im Wienerwald ein Grundstück samt Haus erworben, das mit einem Wegerecht belastet ist. Darf die Nachbarin mit ihren landwirtschaftlichen Maschinen durch den Garten von Familie S. fahren? Oder hat Familie S. das Recht, die Zufahrt zu versperren? Im Wienerwald steht mitten im Grünland eine schöne Villa, die ein Rechtsanwalt dort errichten hat lassen. Er behauptet, er dürfe das. Denn er wäre auch Landwirt und brauche das Haus für seine neue Schafzucht. Das führte zu heftigen juristischen Turbulenzen, die 2014 in einen Abrissbescheid mündeten. Doch das Haus steht heute immer noch. Denn der Rechtsanwalt bringt immer neue landwirtschaftliche Konzepte ein, die beweisen sollen, dass er das Bauwerk für seine agrarische Tätigkeit benötigt. Jetzt will er angeblich Pferde züchten.
Die von Ludwig Gantner, Maria Zweckmayr und Gudrun Kampelmüller gestaltete Reportage „Am Schauplatz Gericht“ beleuchtet diese drei Fälle.

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