Kogler zu Welterschöpfungstag: Warnzeichen ernstnehmen, wirtschaftliche Chancen nützen

Grüne wollen glaubwürdigen Klimaschutz mit einer echten Verkehrs-, Energie- und Agrarwende

Wien (OTS) - "Wie lange wollen wir die Klimakrise noch wie ein harmloses Wehwehchen behandeln und mit der wirksamen Behandlung warten?", fragt sich der Grüne Bundessprecher Werner Kogler anlässlich des heurigen Welterschöpfungstages. Ende der 1980er Jahre ist die Welt noch mit ihren Ressourcen ausgekommen: Der Welterschöpfungstag fiel 1987 noch auf den 19. Dezember.

"Dass dieser Tag, an dem die Welt ihr Jahreskontingent an Ressourcen bereits verbraucht hat, von Jahr zu Jahr früher erreicht wird, sollte uns Warnung sein und endlich zum wirksamen Handeln veranlassen. Auch in Österreich, weil auch wir unser Beitrag leisten müssen. Stattdessen machen uns die bis Ibiza-Gate verantwortlichen Regierungsmitglieder, Sebastian Kurz und Elisabeth Köstinger, weiterhin vor, dass alles gut sei und man mit Klimaschutz-, Energie- und sonstigen Maßnahmen vorgesorgt habe. Das ist nicht wahr. Österreich ist weiter Lichtjahre vom Erreichen seiner vorgegebenen Klimaziele entfernt. Statt sich Entwicklungen schönzureden, braucht es endlich eine echte Verkehrs-, Energie- und Agrarwende", fordert der Grüne Spitzenkandidat für die NR-Wahl und verweist auf die jüngsten Grünen Vorstöße für eine glaubwürdige Verkehrswende.

"Eine radikale Reform der Ticketpreise für den öffentlichen Verkehr - Bahnfahren muss billiger werden als Fliegen, Milliardeninvestitionen müssen von Autobahnen und Flughafenpisten in den Öffi-Ausbau umgeleitet werden und ab 2028/30 sollen nur noch abgasfreie Autos NEU zugelassen werden", zählt der Grünen-Chef die Eckpunkte auf. "Wir Grüne wollen der Klimakrise mit wirkungsvollen Maßnahmen den Kampf ansagen. Wir wollen Österreich mit seinen vielen innovativen Betrieben zum Vorreiter in Sachen Klimaschutz machen, und das bringt auch Chancen für den Wirtschaftsstandort Österreich, Chancen auf viele neue Arbeitsplätze", zeigt Kogler auf, welche Möglichkeiten die richtige Klimapolitik für Österreich brächte.

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