NEOS zum Welterschöpfungstag: Einmaleffekte retten die Umwelt nicht

Michael Bernhard: „Der heutige Tag konfrontiert uns schonungslos mit der Wahrheit und ruft uns in Erinnerung, dass es in Sachen Umweltschutz bereits fünf nach Zwölf ist.“

Wien (OTS) - Mit dem heutigen Welterschöpfungstag hat die Menschheit die Ressourcen, die der Planet in einem Jahr neu hervorbringen kann, statistisch gesehen schon aufgebraucht. Österreichs Ökobilanz ist sogar noch schlechter, hier waren unsere natürlichen Ressourcen bereits im April verbraucht. „Der heutige Tag konfrontiert uns schonungslos mit der Wahrheit und ruft uns einmal mehr in Erinnerung, dass es in Sachen Umwelt- und Klimaschutz bereits fünf nach Zwölf ist. Leere Versprechen seitens der Politik sind nur noch nutzlos. Hier helfen nur rasche Taten, um das Ruder doch noch herumreißen zu können“, zeigt NEOS-Umweltsprecher Michael Bernhard auf und macht zugleich auf das Versagen der Türkis-Blauen Regierung hin: „Es ist an Verantwortungslosigkeit kaum zu übertreffen, wenn sich Ex-Umweltministerin Elisabeth Köstinger mit Einmaleffekten beim Treibhausgasausstoß rühmt. Dieser war im letzten Jahr nur deswegen so niedrig, weil wegen des warmen Winters weniger geheizt wurde und ein Hochofen der VÖST gewartet wurde. In Wahrheit hat die Türkis-Blaue Bundesregierung in diesem Bereich also völlig versagt."

Bernhard fordert klare Maßnahmen zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs: „Wir müssen die Kreislaufwirtschaft vorantreiben und die Wiederverwertung von Rohstoffen fördern. Durch die Aufbereitung und Wiedergewinnung von urbanen Rohstoffen können wir zudem die Ressourcenbilanz verbessern. So schaffen wir nicht nur nachhaltige Arbeitsplätze, sondern reduzieren auch die Abfallmengen und die Abhängigkeit von Rohstoffimporten.“ Darüber hinaus müsse endlich eine Ökologisierung des Steuersystems in Angriff genommen werden. „Wir besteuern den Faktor Arbeit zu hoch, Umweltverschmutzung hingegen zu niedrig. Nur eine aufkommensneutrale CO2-Steuer ist für das Klima der effizienteste Weg, schädliche Emissionen von Treibhausgasen zu verringern. Dadurch würden Unternehmen, die umweltfreundlich produzieren und klimafreundliche Innovationen schaffen, entlastet und gleichzeitig alle Menschen für gute, klimafreundliche Entscheidungen belohnt“, so der pinke Umweltsprecher.

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