Kollross zu Welterschöpfungstag: Ab sofort leben wir auf Kredit

Kollross warnt vor Übernutzung der natürlichen Ressourcen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Abgeordneter Andreas Kollross betont zum Welterschöpfungstag: „Wir müssen alle anpacken, damit wir die Klimakrise abwenden und alle Menschen ein gutes Leben in Zukunft haben, nicht nur die, die es sich mit ihrem Vermögen richten können.“ Den Menschen das Auto zu verbieten, ist „keine sinnvolle Lösung, da alle das Recht auf Mobilität haben sollten, nicht nur diejenigen, die sich ein Elektroauto leisten können. Die SPÖ setzt sich daher für das 1-2-3-Klimaticket ein. Damit alle Menschen um 1 Euro durch ein Bundesland, 2 Euro durch drei Bundesländer und 3 Euro durch ganz Österreich reisen können. Damit jeder Österreicher und jede Österreicherin klimaneutral in die Arbeit oder in den Urlaub reisen kann“, so SPÖ-Kommunalsprecher Kollross. ****

Heute, am 29. Juli, drei Tage früher als letztes Jahr, findet der Welterschöpfungstag statt. Ab heute verbrauchen wir durch unsere Lebensweisen mehr Ressourcen als unsere Erde schafft, wieder auszugleichen. Oder anders gesagt: Insgesamt bietet die Erde etwa 12,2 Milliarden Hektar bioproduktive Fläche. Umgerechnet auf alle Menschen wären das etwa 1,7 Globale Hektar (gha). Der/die durchschnittliche ÖsterreicherIn beansprucht demgegenüber derzeit etwa 6,0 gha. Würden alle Menschen auf dieser Welt so leben wie wir in Österreich, dann wären dafür über drei Planeten nötig.

SPÖ-Abgeordneter Andreas Kollross dazu: „Die Fähigkeit der Ökosysteme, Nahrung und Naturstoffe bereitzustellen und Schadstoffe wieder abzubauen, ist massiv gefährdet. Es muss Schluss sein mit Lippenbekenntnissen und endlich der Ernst dieser Lage erkannt werden. Das betrifft den Bund, die Länder, die Gemeinden, aber auch jeden einzelnen Haushalt.“

Laut den Umweltschutzorganisationen Greenpeace, WWF und GLOBAL 2000 geht die Übernutzung der natürlichen Ressourcen zu etwa 60 Prozent auf das Konto der überschüssigen CO2-Emissionen, die nicht mehr in natürliche Kreisläufe zurückgeführt werden können. Der Verkehrssektor in Österreich hat an den gesamten ausgestoßenen CO2-Emissionen einen Anteil von 29 Prozent und hat sich zwischen 1990 und 2017 kontinuierlich verschlechtert. (Schluss) as/hc

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