In Niederösterreich sind bereits über 7.000 Elektro-Autos unterwegs

LH Mikl-Leitner: Antriebsform der Zukunft

St. Pölten (OTS/NLK) - Niederösterreich setzt auf die Elektro-Mobilität als „die Antriebsform der Zukunft“, wie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am Sonntag in der Radiosendung „Niederösterreich im Gespräch“ betonte. Das zeige auch die neueste Zulassungsstatistik, so die Landeshauptfrau: „Mittlerweile sind über 7.000 Elektro-Fahrzeuge in Niederösterreich unterwegs.“

Zu Jahresende 2018 gab es in Niederösterreich 6.229 Elektro-Autos. Im vor kurzem vorgestellten Klima- und Energiefahrplan des Landes Niederösterreich wurde für die Zukunft ein ganz klares Ziel abgesteckt, was die Zahl der Elektro-Autos betrifft. Mikl-Leitner dazu: „Bis zum Jahr 2030 sollen mehr als 50 Prozent der Neuzulassungen Elektro-Autos sein. Ein sehr ambitioniertes Ziel, aber machbar.“

Das Land Niederösterreich leistet einen wesentlichen Beitrag zur Mobilitätswende. Über das nachhaltige Beschaffungsservice der Energie-und Umweltagentur Niederösterreich können öffentliche Stellen noch bis Ende Jänner des kommenden Jahres in Summe bis zu 200 Elektro-Autos abrufen. Die gemeinsame Anschaffung der neuen E-Autos bedeutet eine Einsparung von rund drei Millionen Euro, und zwar durch Mengenrabatt, weniger Verbrauch und billigere Wartung. Nähere Informationen dazu gibt Herbert Greisberger, der Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich: „Die gemeinsame Ausschreibung von E-Autos für niederösterreichische Gemeinden und Landesstellen ist ein ganz wichtiger Schritt zur Förderung der E-Mobilität in Niederösterreich. Gemeinden sparen sich einerseits Kosten, aber tragen auch zum Klimaschutz bei. Wir garantieren darüber hinaus Rechtssicherheit in der Anschaffung, und eine maximale, regionale Wertschöpfung durch die Einbeziehung regionaler Autohändler.“

Das volle ökologische Potenzial der Elektro-Autos wird natürlich nur bei Verwendung von Ökostrom ausgeschöpft. Auch hier war das Land Niederösterreich bereits in der Vergangenheit Vorreiter, und auch für die Zukunft sind die Weichen bereits gestellt. Landeshauptfrau Mikl-Leitner: „2015 haben wir ein wichtiges Etappenziel erreicht, seither gelingt es uns in Spitzenzeiten 100 Prozent des Strombedarfes aus erneuerbarer Energie zu produzieren.“ Mit dem Klima- und Energiefahrplan 2020 – 2030 wolle man weitere wichtige Maßnahmen setzen „für eine saubere, erneuerbare und nachhaltige Energiezukunft“, betont sie: „Dabei geht es uns darum, den Energieverbrauch zu reduzieren und die erneuerbaren Energien auszubauen. Und damit soll es auch gelingen, rund 10.000 neue green Jobs zu schaffen.“

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