ORF III am Wochenende: „Aus der Sommerarena Baden: Franz Lehárs Zigeunerliebe“, „Das Salzburger Festspielmagazin“

Außerdem: Österreich-Premiere für „Hitlers Zirkel des Bösen“, „Kabarett im Turm“ mit „Peter & Tekal – Echt krank!“, „Berggespräche“ mit Anna Gasser

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information bietet am Sonntag, dem 28. Juli 2019, mit „Franz Lehárs Zigeunerliebe“ aus der Sommerarena Baden ein weiteres Highlight des Kultursommers. Christoph Wagner-Trenkwitz überrascht dabei in der Rolle des Bojaren Peter Dragotin. Bereits am Samstag, dem 27. Juli, stehen als Österreich-Premiere die ersten drei Folgen der Dokureihe „Hitlers Zirkel des Bösen“ auf dem Programm. Außerdem am Samstag: u. a. eine neue Ausgabe der „Berggespräche“ mit Snowboard-Olympiasiegerin Anna Gasser.

Samstag, 27. Juli

In einer neuen Ausgabe der „Berggespräche“ (16.25 Uhr) ist ORF-III-Moderator Andreas Jäger mit „Anna Gasser am Katschberg“ unterwegs. Die Freestyle-Snowboarderin war ursprünglich Turnerin und hat erst mit 18 Jahren mit dem Boarden begonnen. Heute darf sie sich Olympiasiegerin, Weltmeisterin und zweifache X-Games-Gewinnerin nennen und springt Figuren, die noch vor ein paar Jahren als unmöglich gegolten haben. Genau an der Grenze zwischen Kärnten und dem Salzburgerland trifft Andreas Jäger die erfolgreiche Snowboarderin, die diesmal ihr Board mit dem Hubschrauber getauscht hat. Pilot ist niemand Geringerer als Thomas Morgenstern.

Im Hauptabend präsentiert die „zeit.geschichte“ die Österreich-Premiere von „Hitlers Zirkel des Bösen“ mit den ersten drei Folgen der Reihe. Nach dem Ersten Weltkrieg ist Deutschland am Ende. Das Land schreit regelrecht nach einem Retter und der wohlhabende Okkultist Dietrich Eckart glaubt, ihn im jungen Soldaten namens Adolf Hitler gefunden zu haben. Teil eins „Die alten Kämpfer (1918–1923)“ von Ashley Morris erzählt um 20.15 Uhr, wie sich Hitlers engster Kreis an Vertrauten in seinen Anfängen formierte und einen kühnen Staatsstreich wagte.
Die zweite Folge „Der lange Weg zur Macht (1923–1928)“ von Matthew Hinchcliffe beschäftigt sich um 21.00 Uhr mit der Entstehung der nationalsozialistischen Ideologie und den Pläne zu ihrer Umsetzung. Das Scheitern des Hitler-Putsches versetzt die NSDAP in Aufruhr. Im Gefängnis schreibt Hitler „Mein Kampf“ und hat eine Offenbarung:
Macht durch legitime Mittel. Er organisiert die Partei neu, rekrutiert Goebbels und Himmler und beginnt seinen ehrgeizigen Plan mit dem Angriff auf die Weimarer Regierung, jüdische Bankiers und amerikanische Kredite.
Um 21.50 Uhr zeigt ORF III den ebenfalls von Matthew Hinchcliffe gestalteten dritten Teil „Nacht über Deutschland (1929–1934)“, der sich mit der Wirtschaftskrise des Deutschen Reichs befasst. Nach dem Börsencrash 1929 scheitert eine Regierungskoalition nach der anderen daran, die deutsche Wirtschaft zu stabilisieren. Inzwischen bauen die Nationalsozialisten ihre Macht stetig aus und erzielen Wahlerfolge mit Goebbels Propagandakampagnen.

Den ORF-III-Samstagabend beschließt „Kabarett im Turm: Peter & Tekal – Echt krank!“ (22.40 Uhr). Das Medizinkabarett zeigt, dass Lachen eindeutig die beste Medizin ist, Nebenwirkungen aber selbst da nicht ausgeschlossen sind.

Sonntag, 28. Juli

Bevor „Erlebnis Bühne“ im Hauptabend die aktuelle Operettenproduktion der Sommerarena Baden präsentiert, steht in „Operette sich wer kann“ die Verfilmung „Die Dollarprinzessin“ (18.15 Uhr) aus dem Jahr 1971 von Peter Scharff auf dem Spielplan.

Danach bringt ORF III um 19.45 Uhr ein Dakapo der ersten Ausgabe von „JedermannJedefrau – Das Salzburger Festspielmagazin“ (vorab immer freitags um 18.30 Uhr in ORF 2 zu sehen). Die Sendung berichtet über die wichtigsten Produktionen der Saison, blickt hinter die Kulissen sowie auf die Geschichte des Festivals, gibt Benimm-Tipps mit den wichtigsten „Dos“ and „Don´ts“ u. v. m. Präsentatoren sind Romy Seidl und Manuel Horeth. Die erste Sendung widmet sich der offiziellen Eröffnung und der Festrede von Regisseur Peter Sellars.

„Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ präsentiert um 20.15 Uhr „Aus der Sommerarena Baden: Franz Lehárs Zigeunerliebe“. Zündende Melodien, klanglicher Reichtum und abwechslungsreiche Rhythmen begleiten die Handlung: Die Bojaren-Tochter Zorika ist mit dem charmanten, aber ernsten Bojar Jonel verlobt. Der feurige Zigeunergeiger Jószi hat es ihr jedoch auch angetan. Den richtigen Weg weist ihr – nach altem Volksglauben – ein Traum am Fluss. Die musikalische Leitung hat Michael Zehetner übernommen. Neben Christoph Wagner-Trenkwitz sind u. a. Iurie Ciobanu, Cornelia Horak und Vincent Schirrmacher zu erleben.

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