Höhepunkt im Sommerreiseverkehr: Ö3-Verkehrsprognose vom 26.7 bis 28.7.2019

Inklusive Video-Link: Ö3-Verkehrsredakteurin im Experteninterview

Wien (OTS) - Mit dem Beginn der Sommerferien in Bayern und Baden-Württemberg steht Österreich das stärkste Reisewochenende dieses Sommers bevor. Für den Urlauberreiseverkehr gibt es diesmal auch keine Ausweichrouten entlang einiger Autobahnen in Salzburg und Tirol. Die Straßensperren für den Transitverkehr sollen ein Ausweichen in das untergeordnete Straßennetz verhindern. Am Samstag erwartet die Ö3-Verkehrsredaktion schon in den frühen Morgenstunden lange Kolonnen auf den Transitrouten in den Süden und Osten, die bis zum späten Nachmittag anhalten werden.

Auf folgenden Strecken sollte laut Ö3 mit Staus gerechnet werden:

In Tirol auf der Inntal- (A12) und Brennerautobahn (A13), vor allem im Raum Innsbruck und vor der Mautstelle Schönberg, aber auch auf der Fernpassroute (B179) zwischen Füssen auf der deutschen A7 und Nassereith. Vor dem Grenztunnel Füssen und vor dem Lermooser Tunnel erwartet die Ö3-Verkehrsredaktion Blockabfertigung.

Überlastet ist die Brennerautobahn in Südtirol vor der Mautstelle Sterzing.

In Salzburg und Kärnten besteht auf der Tauernautobahn zwischen Salzburg und Puch, sowie im Raum Werfen in beiden Richtungen, Staugefahr. Zu rechnen ist außerdem mit Blockabfertigung vor dem Oswaldibergtunnel. Zudem können bereits kleine Unfälle oder kurzfriste Behinderungen durch defekte Fahrzeuge kilometerlange Staus verursachen.

Auf italienischer Seite sollten Verkehrsteilnehmer/innen sich auf der Alpe-Adria-Autobahn im Kanaltal auf Wartezeiten vor der Mautstelle bei Tarvis einstellen.

Mit langen Stehzeiten auf der Karawankenautobahn (A11) vor dem Karawankentunnel in Österreich und in Slowenien ist ebenfalls zu rechnen.

In der Steiermark und in Oberösterreich konzentrieren sich die Staupunkte vor allem auf die A9, der Pyhrnautobahn. Besonders gefährdet sind die Bereiche rund um den Bosrucktunnel und Gleinalmtunnel sowie der Abschnitt Inzersdorf–St. Pankraz.

Kontrollen an der Grenze zu Deutschland
Auf der A8, der Innkreisautobahn in Oberösterreich sollten Verkehrsteilnehmer/innen beim Grenzübergang Suben – sowie in Salzburg auf der A1 der Westautobahn am Walserberg - bei der Ausreise jeweils mit Wartezeiten rechnen. Vom Walserberg wird der Stau vor allem am Samstag auch auf die A10, die Tauernautobahn zurückreichen.

Ausweichen in Tirol und Salzburg nicht möglich
Auch an diesem Wochenende können Urlauber/innen entlang der A10, der Tauernautobahn, oder auch auf der A12, der Inntalautobahn und A13, der Brennerautobahn, dem Stau nicht mehr ausweichen. Auf der A10 werden sämtliche Abfahrten zwischen Puch-Urstein und St. Michael im Lungau für den Urlauberreiseverkehr gesperrt. Auch entlang der A12 im Raum Kufstein sowie im Raum Innsbruck und in der Folge auf der A13 ist das Ausweichen auf Landesstraßen für den Reiseverkehr nicht mehr möglich. Damit möchte man der Stau-Problematik entlang der Autobahnen entgegenwirken, denn viele Landesstraßen entlang der Autobahn sind nicht für so viele Fahrzeuge ausgelegt.
Grenzstaus in Slowenien und Kroatien

Die Blechlawine rollt weiterhin Richtung Meer und deshalb bleibt die Situation an den slowenisch-kroatischen Grenzübergängen angespannt. Wie auch an den vergangenen Wochenenden sind Wartezeiten bis zu zwei Stunden keine Seltenheit. Besonders betroffen ist laut Ö3 der Grenzübergang Gruškovje auf der Verbindung Maribor- Zagreb, sowie die Grenzübergänge Dragonja auf der Verbindung Koper - Kroatien und Sečovlje auf der Strecke Izola – Kroatien, jeweils in beiden Richtungen.

SERVICE an die Redaktionen:
Ein Video zur Aussendung (Expertengespräch mit Ö3-Verkehrsredakteurin Kerstin Obermaier) steht online als Download kostenlos zur Verfügung. Der Link dazu: https://cloud.orf.at/index.php/s/de4MTtX8cj3NiSZ

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