NEOS zu Schredder-Gate: Das ist absolut nicht normal.

Stephanie Krisper: „Dass – wie heute im Falter – ein enger Vertrauter von Kurz die Festplatten vernichtet hatte, macht es undenkbar, dass die Aktion nicht mit Kurz abgestimmt war.“

Wien (OTS) - Nach Enthüllungen der Zeitung „Falter“, wonach ein enger Vertrauter von Sebastian Kurz Festplatten aus dem Bundeskanzleramt auf absolut nicht normale Art und Weise vernichten lies, fordert NEOS-Sprecherin für Inneres sofortige Aufklärung: „Jetzt kommen die Informationen scheibchenweise ans Tageslicht, Sebastian Kurz muss die Karten sofort auf den Tisch legen: Im System Kurz passiert nichts ohne Planung und ohne Abstimmung mit dem Parteichef. Es ist daher undenkbar, dass der Mitarbeiter ohne Abstimmung mit Kurz gehandelt hat – auch davon, dass Blümel als Kurz rechte Hand informiert war, muss man ausgehen.“

Krisper erinnert die ÖVP an die fünf Fragen, die NEOS bereits vor den aktuellen Enthüllungen an Kurz gestellt hatten – und von denen bisher nur eine – und die unfreiwillig - beantwortet wurde:

  • Welche Rolle hatte der Mitarbeiter im Kanzleramt?
  • Welche Akten hat er vernichtet?
  • War er der einzige Mitarbeiter, der das getan hat?
  • Warum hat er einen falschen Namen genannt?
  • Handelte der Mitarbeiter im Auftrag der Partei oder von Vorgesetzten?

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub der NEOS
01 40110-9093
presse@neos.eu
http://neos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0001