„WELTjournal“ am 24. Juli über „Mexiko – Jenseits der Mauer“

Im „WELTjournal +“: „Menschenhandel – Migranten für die Drecksarbeit“

Wien (OTS) - Lateinamerika steht diesmal im Mittelpunkt der ORF-Auslandsmagazine: Cornelia Vospernik präsentiert am Mittwoch, dem 24. Juli 2019, um 22.30 Uhr in ORF 2 zunächst die „WELTjournal“-Reportage „Mexiko – Jenseits der Mauer“. Danach folgt um 23.05 Uhr „WELTjournal +“ mit „Menschenhandel – Migranten für die Drecksarbeit.

„WELTjournal: Mexiko – Jenseits der Mauer“ (22.30 Uhr)

US-Präsident Donald Trump hat mit seinen umstrittenen Äußerungen über Abgeordnete, deren Eltern aus Lateinamerika stammen, eine neue Rassismus-Debatte angeheizt. Im beginnenden Präsidentschaftswahlkampf setzt er weiter auf das Reizthema Migranten und Flüchtlinge, die über die mexikanische Grenze in die USA kommen. Trump hat den Notstand ausgerufen und will Mexiko zum sicheren Drittstaat erklären. Ein Hohn angesichts von Gewalt und Korruption im Land jenseits des Grenzzauns, wo seit Dezember der erste linksgerichtete Präsident seit Jahrzehnten regiert.

Andrés Manuel López Obrador, kurz AMLO genannt, gilt als Hoffnungspräsident. Er übt sich demonstrativ in Bescheidenheit und hat versprochen, Mexiko grundlegend zu ändern. „WELTjournal“-Reporter Ernst Kernmayer hat sich auf die Spurensuche des politischen Wandels gemacht und wägt die Aussichten des Präsidenten der Hoffnung ab, die Herausforderungen zu meistern.

„WELTjournal +: Menschenhandel – Migranten für die Drecksarbeit“ (23.05 Uhr)

Junge Lateinamerikaner, die es illegal in die USA geschafft haben, erwartet oft ein tragisches Schicksal. Ihre Schlepper vermitteln sie weiter an skrupellose Unternehmer, die sie unter unwürdigen Bedingungen bis zu 15 Stunden täglich zu einem Hungerlohn arbeiten lassen – meist mit der Drohung, ihre Eltern zu Hause würden anderenfalls getötet. Nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen fristen Hunderte lateinamerikanische Jugendliche in den USA ein Leben unter sklavenähnlichen Verhältnissen. Viele sind unfreiwillig auf einer umstrittenen Hühnerfarm in Ohio gelandet, die wegen systematischer Beschäftigung von Schwarzarbeitern wiederholt in die Schlagzeilen geraten ist. „Die Arbeit war jeden Tag gleich. Man schwitzt, die Hühner scheißen einem ins Gesicht und die Gülle spritzt einem in die Augen“, erzählt einer der Jugendlichen.

Das „WELTjournal+“ lässt Opfer, Unternehmer und mutmaßliche Menschenhändler zu Wort kommen. Und geht der Frage nach, wie die Jugendlichen durch alle sozialen und staatlichen Raster fallen konnten und welche unrühmliche Rolle das US-Gesundheitsministerium dabei spielt.

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