Heide: Zugang zum Fußballsport weiter ermöglichen

Vereine und Gemeinden nicht alleine lassen

Wien (OTS/SK) - In der Diskussion um das Verbot von Kunstrasenplätzen stellt der SPÖ-Europaabgeordnete und Bürgermeister von Bad Ischl Hannes Heide klar: "Derzeit läuft ein Konsultationsverfahren der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), in dem noch bis 20. September Gelegenheit für Stellungnahmen besteht. Ein Änderungsvorschlag der Verordnung wird frühestens im Frühling 2020 der EU-Kommission vorgelegt werden. Dann wird festgelegt, ob Mikroplastik, wie es sich im Granulat der Kunstrasen befindet und durch den Abrieb frei wird, in der betreffenden Verordnung verboten wird." ****

Der EU-Abgeordnete und Bürgermeister von Bad Ischl, in dessen Gemeinde demnächst ein Kunstrasenplatz errichtet werden soll, weiter:
"Mikroplastik ist ein Riesenproblem, das wir weltweit in den Griff bekommen müssen. Die EU hat deshalb bereits nachvollziehbare Maßnahmen gegen Einwegplastik beschlossen. Der Zugang zum Sport muss aber weiterhin leicht möglich sein. Gerade der Fußballsport hat gesellschaftlich einen hohen Wert, vor allem weil Jugendlichen die Möglichkeit zu sportlicher Aktivität gegeben wird und im Fußball in der Integrationsarbeit unglaublich viel geleistet wird."

Hannes Heide fordert daher die konsequente Entwicklung von umweltfreundlichen Ersatzprodukten und entsprechende Übergangsfristen: "Ich werde mich im EU-Parlament für eine vernünftige Lösung einsetzen, die nicht den Umweltschutz gegen Fußballvereine ausspielt. Denn mit reiner Panikmache ist niemandem geholfen. Fußballvereine und Gemeinden dürfen nicht alleine gelassen werden, wenn Umrüstungen notwendig werden." (Schluss) mr/mp

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