Windkraft-Land-Art in der Buckligen Welt

Heidi Tschank verwandelte zwei Felder in Kunstwerke und ermöglicht ab nun einen Kunstblick von der Aussichtsplattform des Windrades in Lichtenegg

Lichtenegg (OTS) - Ab heute eröffnet der Blick vom Windrad in Lichtenegg in der Buckligen Welt eine zusätzliche Dimension. Nicht nur die wunderschöne Landschaft und der Ausblick, der bei schönem Wetter bis zum Neusiedlersee reicht, erfreut die WindradbesucherInnen, sondern ab sofort die Aussicht auf zwei Kunstwerke von Heidi Tschank im Klee- und im Kornfeld direkt unter dem Windrad. „Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Windkraft zeigt einmal mehr das positive Potential, das in der Windenergie steckt, auch abseits der umweltfreundlichen Stromerzeugung“, freut sich Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Im Rahmen des Windkraft-Kunstwettbewerbs „Gestalte die Kraft des Windes“ setzte die burgenländische Künstlerin Heidi Tschank ihre Ideen als Windkraft-Land-Art in den Feldern neben dem Windrad in Lichtenegg gemeinsam mit Windmühlenwart und Landwirt Heinrich Kornfell und Sohn Josef letzten Freitag um.

Die Nutzung der Windkraft verändert durch die Errichtung von Windrädern auch das Landschaftsbild. „Oft werden Windräder als Symbol für die Energiewende und den gelebten Klimaschutz gesehen. Der Blick der Bildenden Kunst ermöglicht aber noch eine ganz andere Auseinandersetzung mit der Windenergie auf künstlerischer Ebene“, freut sich Moidl. „Ich will mit dem Projekt die Natur unterstützen. Wenn wir weiterhin fossile Heizungen usw. verwenden, werden wir unseren Planeten zerstören. Erneuerbaren Energien sind für mich daher die bessere Alternative, wir sollten in diese Richtung gehen. Sigmund Freud hat bereits in seiner Schrift – Die Zukunft einer Illusion – aufgerufen, die Natur – und damit uns zu schützen“, erklärt die Künstlerin Heidi Tschank.

Windkraftausbau in Warteschlange

Seit 2014 geht der Windkraftausbau in Österreich immer weiter zurück. Mit einem gemeinsamen Beschluss aller Parteien im Parlament könnte der Ausbau noch vor der Neuwahl wieder in Schwung gebracht werden und den 176 bereits fertig genehmigten Windräder die Umsetzung ermöglichen. „Wir hoffen auf eine Einigung im Parlament noch im Sommer.“, bemerkt Moidl abschließend.

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