ORF III am Wochenende: 13. ORF Steiermark-Klangwolke mit Bachs „Brandenburgischen Konzerten“ von der styriarte 2019

Außerdem: „50 Jahre Mondlandung“ mit Portisch & Nidetzky in „So erlebte ich die Mondlandung“, Weltraumpioniere Viehböck & Reiter in „Quantensprung“

Wien (OTS) - Am Samstag, dem 20. Juli 2019, steht um 21.00 Uhr ein weiterer Höhepunkt des ORF-III-Kultursommers auf dem Programm: Zum 13. Mal erhebt sich die ORF Steiermark-Klangwolke und trägt heuer Johann Sebastian Bachs „Brandenburgische Konzerte“ von der styriarte ins ganze Land. Das musikalische Highlight des steirischen Kulturfestivals wird zeitgleich in ORF III und via Radio Steiermark bei mehr als 25 öffentlichen Veranstaltungen in der ganzen Steiermark erklingen (Dakapo am 10. August um 23.15 Uhr in 3sat). Weiters steht das Wochenende in ORF III Kultur und Information im Zeichen von 50 Jahre Mondlandung. Höhepunkte des zweitägigen Schwerpunkts, den ORF-III-Moderator und -Wissenschaftsexperte Andreas Jäger präsentiert, sind am Sonntag, dem 21. Juli, die ORF-III-Neuproduktionen „So erlebte ich die Mondlandung“ mit Hugo Portisch und Peter Nidetzky sowie das „Quantensprung Spezial: 50 Jahre Mondlandung“ mit den Weltraumpionieren Franz Viehböck und Thomas Reiter.

Samstag, 20. Juli:

Ehe ORF-III-Moderator Andreas Jäger am Abend zur Monderkundung lädt, trifft er in „Unser Österreich“ Birgit Denk zum „Berggespräch“ (16.05 Uhr) in Hainburg an der Donau. Denk ist eine der wichtigsten weiblichen Vertreterinnen der aktuellen Austropop-Szene, außerdem Moderatorin der ORF-III-Sendung „DENK mit KULTUR“, und hat mit ihrer Formation „Denk“ bis dato acht Alben veröffentlicht. Sie setzt dabei auf deutschsprachige Mundart-Texte und Rock 'n' Roll mit Lokalkolorit.

Im ORF-III-Hauptabend steht klassische Musik und kulinarische Vielfalt aus der Steiermark auf dem Programm. Ein „ORF III Spezial“ präsentiert zunächst „Das Schilcherland – Blaue Reben, grünes Gold“ (20.15 Uhr). Die Doku von Alfred Ninaus zeigt weitläufige Almen, unberührte Flusslandschaften, liebliche Weinhänge und goldene Kürbisfelder. Nicht zuletzt das weltberühmte Kürbiskernöl und der Schilcherwein sind Markenzeichen für steirische Kulinarik in ihrer reinsten Form.

Für „ORF-III-Kultursommer“-Feeling pur sorgen um 21.00 Uhr „Von der styriarte 2019: Die Brandenburgischen Konzerte“ Bachs aus der Helmut-List-Halle in Graz – interpretiert vom Concentus Musicus unter der Leitung von Stefan Gottfried. Die Sammlung der ursprünglich unabhängig voneinander komponierten Konzerte widmete Bach dem Musikfreund und namhaften Prinzen von Preußen ­– Christian Ludwig zu Brandenburg-Schwedt.

Danach startet ORF III seinen Schwerpunkt zu „50 Jahre Mondlandung“:
Zum Auftakt steht das Dakapo der ORF-2-Neuproduktion „Das Weltevent – 50 Jahre Mondlandung“ (23.10 Uhr) von Günther Mayr und Kurt Schmutzer auf dem Spielplan. Anschließend folgt der Dokuvierteiler „Aufbruch zum Mond“ (ab 23.55 Uhr; Dakapo am Sonntag ab 13.55 Uhr) von Mark Everest und Christopher Spencer über den Wettlauf zum Mond zwischen Amerika und der Sowjetunion. Unterteilt ist der Vierteiler in die Kapitel „Das Rennen geht los“, „Der Sputnik-Schock“ (0.40 Uhr), „Der erste Mensch im All“ (1.25 Uhr) und „Die Apollo-Mission“ (2.10 Uhr).

Sonntag, 21. Juli:

Am Sonntag, dem 21. Juli, zeigt ORF III zunächst die dreiteilige Reihe „Mensch und Mond“. Der erste Teil „Ein Kind der Erde“ (9.00 Uhr) begleitet den Materialwissenschafter und Astronauten Matthias Maurer nach Lanzarote und Florida, wo er für die nächste Mondmission ausgebildet wird. Die zweite Dokumentation „Göttin der Nacht“ (9.55 Uhr) widmet sich den Mythen und Legenden, die sich um den Himmelskörper ranken. Der finale Teil beschäftigt sich mit dem Mond als sogenanntem „8. Kontinent“ (10.55 Uhr). Es folgt die „zeit.geschichte“-Doku „Rivalen – Koroljow vs. von Braun“ (11.50 Uhr; Dakapo um 22.55 Uhr), die erneut den Wettkampf zwischen den beiden Konstrukteuren thematisiert. Danach geht es um „Hitlers Angriff aus dem All – Das Geheimnis der V2“ (12.35 Uhr), die schon den Nazis während des Zweiten Weltkriegs zum „Endsieg“ verhelfen sollte. Die nachfolgende Dokumentation „Weltraumspione – Kalter Krieg im All“ (13.25 Uhr) setzt zur Zeit des Kalten Krieges beim sogenannten „Sputnik-Schock“ an, der einen spektakulären Wettlauf zwischen der Sowjetunion und den USA um die Eroberung des Weltalls auslöste.

Im Vorabend erzählt der Film „Ariane 5: Europa im All“ (18.15 Uhr) eine europäische Erfolgsgeschichte der Gegenwart. Unter der Regie der ESA (European Space Agency) sind derzeit 22 Nationen am Bau und an der Weiterentwicklung des Aushängeschilds der europäischen Raumfahrt beteiligt. Seit dem Start der ersten Ariane-Rakete im Jahr 1979 hat sich das Programm zu einem der erfolgreichsten und sichersten Raumfahrtprogrammen der Welt entwickelt. „Quantensprung – Die Doku“ zeigt exklusives Material von den State-of-the-Art-Werkstätten in ganz Europa, bis hin zum spektakulären europäischen Weltraumhafen in Französisch-Guayana, von wo aus Ariane ihre Missionen startet. Um 19.55 Uhr erinnern sich Hugo Portisch und Peter Nidetzky in „So erlebte ich die Mondlandung“ an ihre legendäre Live-Berichterstattung im ORF und an den Moment, als Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betrat.

Im Hauptabend präsentiert ORF III eine Spezialausgabe des ORF-III-Wissenschaftsmagazins „Quantensprung“ (20.15 Uhr). 50 Jahre nach den berühmten Worten Neil Armstrongs fragt Andreas Jäger darin nach dem Status quo der bemannten Raumfahrt. Nach Jahrzehnten des Stillstands zieht es die Menschheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts offenbar wieder vermehrt ins All. Die USA wollen in den nächsten fünf Jahren wieder Menschen auf den Mond schicken und private Firmen – allen voran Elon Musks „SpaceX“ – träumen mittlerweile davon, zahlungskräftige Touristinnen und Touristen zum Mond zu fliegen. Aber wie geht das eigentlich? Welche physikalischen und technischen Hindernisse sind für den Flug zum Mond zu überwinden und wie konnte das vor 50 Jahren gelingen? Darüber spricht Andreas Jäger u. a. mit dem österreichischen Astronauten Franz Viehböck und seinem deutschen Kollegen Thomas Reiter.

Anschließend zeigt die „zeit.geschichte“ ab 21.10 Uhr die deutschsprachige Erstausstrahlung des Dokuzweiteilers „Wettrennen auf den Mond“ von Patrick Jeudy. Teil eins erzählt vom „Vorsprung der Sowjets“ (21.10 Uhr). Als Juri Gagarin seine Wostok-Kapsel für den ersten bemannten Flug bestieg, hatte er nur eine 50-prozentige Überlebenschance. Doch der Abschuss der Rakete am 12. April 1961 verlief erfolgreich. Die Sowjets hatten den ersten Mann im Weltall. In „Die USA holt auf“ (22.05 Uhr) schaffen es die Amerikaner, den sowjetischen Vorsprung nicht nur zu verringern, sondern diesen zu überholen. Doch kostete die Mission unter anderem das Leben dreier Astronauten: Virgil Grissom, Edward White und Roger Chaffee. Anschließend stehen weitere Dakapos der Dokustrecke auf dem Programm sowie abschließend um 0.45 Uhr die bereits im Rahmen des „dokFilm“ in ORF 2 gezeigte Mockumentary „Kubrick, Nixon und der Mann im Mond“ von William Karel.

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