SPÖ: Leistbares Leben ist fortwährender Auftrag

Seiser: Kärnten bei gesamten Wohn- und Energiekosten preiswertestes Bundesland in Österreich. Zweitgünstigste Mieten. Armutsgefährdung seit 2011 fast halbiert.

Klagenfurt (OTS) - „Kärnten ist gemeinsam mit Niederösterreich insgesamt das preiswerteste Bundesland Österreichs was Wohn- und Energiekosten betrifft“, betont SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser angesichts der heutigen aktuellen Stunde im Kärntner Landtag. Aus der groß angelegten Konsumerhebung der Statistik Austria aus dem Jahr 2015 geht beispielsweise hervor, dass 25,2 % der privaten Haushaltausgaben in Kärnten für Wohnen und Energiebedarf aufgewendet werden. Der Österreichschnitt liegt bei 26,1 %.

„Das war wohlgemerkt noch bevor das Land Kärnten mit Wohnbaureferentin Gaby Schaunig das groß angelegte Mietensenkungsprogramm bei über 9.000 Wohneinheiten eingeleitet hat. Dass Kärnten nach dem Burgenland die günstigsten Mieten überhaupt hat, ist somit alles andere als ein Zufall und geht auch aus einer Erhebung der Wiener Tageszeitung klar hervor. Ein anschauliches Beispiel dafür, dass ein gut aufgestellter gemeinnütziger Wohnbausektor eine effektive Preisbremse für den freien Wohnungsmarkt darstellt“, erläutert Seiser, der eindringlich vor einer Schwächung der Gemeinnützigkeit und dem Ausverkauf von gemeinnützigen Wohnungen warnt. „Damit wird die Wohn- und Lebensqualität der Menschen zum Spekulationsobjekt. Kärnten ist durch den Ausverkauf der BUWOG ohnehin ein gebranntes Kind: Die Mieterinnen und Mieter in den ESG-Wohnungen in Villach zahlen dafür noch heute die Rechnung“, so Seiser, der auf einen SPÖ-Antrag in der heutigen Sitzung verweist: „Damit fordern wir die Rücknahme der aktuellen Novelle des Wohngemeinnützigkeitsgesetzes auf Bundesebene, die zu massiven Mietsteigerungen und Nachteilen für Mieterinnen und Mieter führen würde.“

„Leistbares Leben ist für uns Sozialdemokraten kein bloßes Schlagwort, sondern ein Auftrag: Stets im Sinne der Menschen statt im Sinne der Konzerne zu handeln und dafür zu sorgen, dass sie mit ihrem Einkommen auch ihr Auskommen finden. Dass die Zahl der armutsgefährdeten Menschen in Kärnten von 102.000 im Jahr 2011 auf nunmehr 62.000 abgenommen hat, beweist, dass unser Weg der richtige ist“, schließt Seiser.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Landtagsklub Kärnten, Klagenfurt

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90001