FPÖ-Hobek: SPÖ heuchelt Behindertenfreundlichkeit

Groteske um Minoritenplatz entlarvt rote Scheinheiligkeit bei Bedürfnissen behinderter Menschen

Wien (OTS) - Verwundert führte sich der Behindertensprecher der Wiener Freiheitlichen, GR LAbg. Mag. Martin Hobek, gestern das Sommertheater der SP-Innere Stadt um den Minoritenplatz zu Gemüte. Die SPÖ hatte im Finanzausschuss der Bezirksvertretung beantragt, dass das alte Straßenpflaster am Minoritenplatz ausgetauscht werde, vorgeblich zur Schaffung von Barrierefreiheit.

Die freiheitliche Vertreterin im Finanzausschuss, Bezirksrätin Jutta Brunner-Blasek, stimmte dagegen, und das aus gutem Grund: Der Antrag sei nicht neu, die rot-grüne Stadtregierung habe allerdings seit Jahren in dieser Frage nichts zusammengebracht. Das Unvermögen zeige sich am drastischsten - ebenfalls im 1. Bezirk - bei der gescheiterten Errichtung eines zweiten, behindertengerechten Aufzuges am Stephansplatz.

Die FPÖ vertritt die Ansicht, dass bei einem Austausch des Belages im 1. Bezirk Wohngebiete Vorrang haben sollten, also konkret: Judenplatz, Michaelerplatz, Schultergasse, Jordangasse, Schulhof. „Dort haben es Behinderte und ältere Menschen mit Rollator wirklich schwer“, führte Brunner-Blasek aus.

Behindertensprecher Martin Hobek, der auf Gemeindeebene gewohnt ist, dass die rot-grüne Stadtregierung ausnahmslos jeden Antrag für behinderte Menschen grundsätzlich ablehnt, kann somit die SP-Kritik aus dem 1. Bezirk nur als Heuchelei empfinden. „Diese SP-Bezirksgruppe ist aufgerufen, ihre ‚GenossInnen‘ im Rathaus zu mehr Behindertenfreundlichkeit zu animieren“, so Hobek abschließend.

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