Vana: „Bundesregierung muss auch eine österreichische Kandidatin für die EU-Kommission vorschlagen“

Von der Leyen verlangt von EU-Mitgliedsstaaten, auch Frauen für Kommission vorzuschlagen

Straßburg (OTS) - „Nachdem sich Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf eine Kommission mit gleich vielen Frauen wie Männern festgelegt hat, ist auch die österreichische Bundesregierung aufgerufen, neben Kandidat Johannes Hahn noch eine weibliche Kandidatin vorzuschlagen“, fordert Monika Vana, Delegationsleiterin der österreichischen Grünen im Europaparlament, vor dem morgigen Sonderministerrat.

Vana: „Die Position von Kommissionspräsidentin von der Leyen in der Frage nach der Geschlechtergerechtigkeit unter den EU-KommissarInnen ist eindeutig. Wenn die Bundesregierung und der Hauptausschuss im Nationalrat jetzt so tun, als wären sie von dieser Aufforderung der Kommissionspräsidentin nicht betroffen, grenzt das an Realitätsverweigerung.

Die Bundesregierung hat die Wahl von der Leyens ausdrücklich begrüßt – jetzt gilt es auch die Wünsche der neuen Präsidentin für eine geschlechterparitätische Zusammenstellung ihrer Kommission ernst zu nehmen. Wir Grüne fordern deswegen die Bundesregierung und den Hauptausschuss auf, auch eine Frau in den österreichischen Vorschlag aufzunehmen. In Österreich gibt es dafür genügend kompetente wie europapolitisch profilierte Persönlichkeiten.“

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